Facebook verbessert Messung von Impressions. - Futurebiz.de

Facebook verbessert Messung von Impressions. Ansatz soll für organische Reichweite folgen.

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Wie zählt Facebook Impressions von News Feed Anzeigen und die organische Reichweite von Beiträgen?

Bei Impressions gibt es einen großen Unterschied zwischen „sichtbaren“ Impressions und Impressions im Allgemeinen bzw. ausgelieferte Impressions. Angenommen eine News Feed Anzeige wird ausgespielt, Nutzer scrollen in ihrem Feed aber nie bis zu dieser Anzeige. Sollte diese Impression gezählt werden? Nein, denn sieht für das Unternehmen überhaupt keinen Effekt.

Aus diesem Grund ermittelt Facebook nur noch sogenannte „Viewed“ Impressions. Sprich nur wenn Nutzer die Anzeige auch wirklich im Feed gesehen, oder zumindest an ihr vorbei gescrollt haben, zählt Facebook dies als Impressions. Auch wenn die Gesamtzahl der Impressions hierdurch sinkt, hat dieses Verfahren viele Vorteile für Unternehmen.

Viewed Impressions sind wertvoller als Impressions, die irgendwo im News Feed und auf Webseiten generiert werden. Des Weiteren ist es für die Schaltung von Anzeigen ein Vorteil. Es werden auch wirklich nur die Impressions berechnet, die bei Facebook Nutzern auch wirklich entstanden sind. Auf einer Webseite hat eine Anzeige auch keinen Effekt, wenn sie am Ende der Seite angezeigt, dort aber von kaum einem Besucher gesehen wird.


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Impressions werden oft und gerne verkauft, ohne überhaupt einen Effekt zu haben. Sie werden ausgeliefert, aber erreichen die Nutzer nicht. Facebook geht hier definitiv den richtigen Weg und bringt mehr Transparenz für seine Anzeigenprodukte.

„We measure an ad impression the moment an ad enters the screen of a desktop browser or mobile app. If an ad doesn’t enter the screen, we don’t count it as an ad impression. In the next few months, we will apply similar standards to organic content from businesses.“

Der Wechsel hinzu „Viewed Impressions“ soll auch für die organische Reichweite von Facebook Seitenbeiträgen kommen. Hier gilt das gleiche Prinzip. Was bringt euch organische Reichweite, wenn sie nicht im Blickfeld eurer Fans generiert wird. Facebook zählt Impressions erst wenn eine Anzeige im Screen (Desktop und mobile Apps) erscheint. Für die Messung der organischen Reichweite ist dieses Verfahren auch der richtige und bessere Ansatz.

Es kann durchaus sein, dass die organische Reichweite hierdurch nochmals sinken wird. Das sollte aber wirklich niemanden stören. Reichweite zwar statistisch aufgebaut wird, aber Nutzer nicht erreicht, braucht kein Unternehmen. Für Facebook Anzeigen Impressions gilt das gleiche. Es geht nicht um Zahlen und Statistiken, sondern um den Effekt von Facebook Anzeigen und Beiträgen.

Wie ich finde eine erfreuliche Anpassung und hoffentlich erfolgt sie auch bald für die Messung der organischen Reichweite. Die offizielle Meldung von Facebook findet ihr im Facebook for Business Blog.

Jan Firsching

Autor bei Futurebiz und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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Kommentare

  1. […] UPDATE: Inzwischen hat Facebook die Bemessungsgrundlage zur Angabe der Reichweite präszisiert und zählt nur noch die “gesehenen” und nicht mehr die “ausgelieferten” Impressions. Mehr dazu bei Futurebiz lesen […]