Check-Ins als Erfolgskriterium? Verbundene Facebook & Places Seite der Australian Open - Futurebiz.de

Check-Ins als Erfolgskriterium? Verbundene Facebook & Places Seite der Australian Open

Mit dem Start von Facebook Places konnten Unternehmen und Marken auch eigene Facebook Places Seiten erstellen. Verfügte ein Unternehmen parallel über eine Facebook Seite, haben Administratoren die Option diese Seite mit der Places Seite zu verbinden. Es entsteht also eine einzige Seite, die Funktionen von Places und der Facebook Page kombiniert.

Doch macht die Verbindung überhaupt Sinn? Lässt man einmal den Wegfall der Tabs/Reiter außer Acht, spielen sicherlich auch die Check-Ins eine entscheidende Rolle. Doch werden Check-Ins zu einer Art Erfolgskriterium für Facebook Places Seiten avancieren und vergleichbar mit der Feedback-Rate für Beitrage?

Es gibt sicher Seiten bei denen eine Verbindung mit Facebook Places mehr Sinn ergibt, als bei anderen. Legt man beispielsweise eine Places Seite für ein Büro an und die einzigen Nutzer die einchecken sind die eigenen Mitarbeiter, ist der Mehrwert für andere Nutzer doch sehr gering. Gut eignen sich dafür Seiten die über eine große Anzahl von Besuchern verfügen, wie beispielsweise das Tennisturnier Australian Open. Aktuell haben schon über 4.000 Nutzer einen Check-In via Places ausgelöst und dieser Wert wird bis zum Ende des Turniers sicherlich noch weiter ansteigen.

Unter dem Punkt Friend Activity wird den Nutzern angezeigt, ob auch schon einer ihrer Facebook Freunde bei den Australian Open war. Je stärker ein Ort frequentiert ist, umso größer ist auch der Mehrwert für den Nutzer.

Ein Vorteil einer verbundenen Seite, ist die weitere Information, die unter dem Punkt Infos angezeigt wird. Bei Places Seiten erscheint nämlich zusätzlich ein Kartenausschnitt des Ortes und Nutzer können sich via Bing Maps eine Wegbeschreibung suchen.

Facebook Places soll über 30 Mio. Nutzer haben, die jedoch im Verhältnis relativ wenige Check-Ins auslösen. Steigt die Nutzung weiter an, könnten sich Check-Ins tatsächlich zu einem wichtigen Kriterium für Facebook Seiten entwickeln. Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass jeder Check-In eine Meldung im Newsfeed des Nutzers auslöst, werden dazu noch Freunde beim Check-In markiert, steigt die Verbreitung noch weiter an. Hiervon können dann Seiten wie die die Australian Open stark profitieren.

Facebook steht mit seinem ortsbasierten Dienst noch am Anfang. In den USA ist die Entwicklung, mit der Einführung von Facebook Deals, schon einen Schritt weiter. Doch wer Facebook kennt weiß, dass Places sicher noch um einige interessante Features erhalten wird.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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