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Facebook Events und Check-Ins – Killerfeature für Facebook Places?

Gestern hat All Facebook berichtet, dass bereits einige Nutzer die Option besitzen, bei einer Veranstaltung auf Facebook einzuchecken. Das Feature wird aktiv, wenn man sich via RSVP am Event angemeldet hat und man sich am dem Ort der Veranstaltung befindet.

Ein Sprecher Facebooks hat bestätigt, dass diese Funktion in der nächsten Version der Facebook iPhone Applikation zur Verfügung stehen wird. Unternehmen die eine Facebook Seite betreiben und auf die Events-Anwendung setzen, dürfte dies freuen, da so zusätzliche Sichtbarkeit für angelegte Veranstaltungen generiert wird. Es kommen aber hierzu auch einige Fragen auf.

Befindet sich der Nutzer an dem Ort der Veranstaltung, hat er nun zwei Optionen für seinen Check-In. Die Veranstaltung und den Event. Hier muss man beobachten welche Variante von den Facebook Usern bevorzugt wird. Die zweite Frage stellt sich im Zusammenhang mit Facebook Deals. In der Theorie wäre es nach der Einführung für Facebook auch sinnvoll, Deals für Veranstaltungen anzubieten. Oft haben Unternehmen nicht die Rechte an den Veranstaltungsorten und legen aus diesem Grund einen fiktiven Ort an. Ein Beispiel hierfür ist das NBA Team der Golden State Warriors. Die Heimspiele der Mannschaft finden in der Oracle Arena in Oakland statt, doch diese Halle kann vom Team nicht beansprucht werden und deswegen wurde ein neuer Ort mit dem Namen Golden State Warriors Home Game angelegt.

Durch die Möglichkeit bei einem Event einzuchecken, wird dieses Problem teilweise behoben. Die Veranstaltung steht in direktem Zusammenhang zur Facebook Seite und wird somit auch nur mit dieser in Verbindung gebracht.

Entscheidend ist auch die Integration der Event-Check-Ins in eine Places Seite. Wurde eine reguläre Facebook Seite mit einer Ortsseite verbunden, werden auch dort die Check-Ins der Nutzer angezeigt. Möglich wäre jetzt, dass es zwei separate Counter gibt – einen für die jeweilige Veranstaltung und einen für den Ort – oder die Check-Ins werden addiert und alle dem Ort zugeschrieben.

Auch für die private Nutzung entsteht hierdurch ein Vorteil. Nicht jeder User möchte für seine Wohnung einen Ort anlegen und somit auch für nicht befreundete Nutzer preisgeben wo er wohnt. Ein Beispiel wäre ein Facebook Event für eine Geburtstagsparty. Dort können Nutzer dann für die Dauer der Party einen Check-In auslösen und anschließend, besteht nicht mehr die Option den Ort zu besuchen. So kann man zeigen, dass man sich auf der Party befindet, ohne dabei über eine Ortsseite verfügen zu müssen.

Wie wir finden ist die Option bei Events einzuchecken ein sehr interessantes Feature, was zwei Facebook Elemente miteinander verbindet und einen Mehrwert gegenüber anderen ortsbasierten Diensten wie beispielsweise Foursquare bietet.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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