Das war die NEXT Berlin 2014 - Futurebiz.de

Das war die NEXT Berlin 2014

Wie gewohnt war die NEXT Berlin wieder gespickt mit internationalen Gästen auf der Bühne und auch bei den Besuchern. Ich habe es zu drei Vorträgen geschafft und hier standen für mich die Themen IoT (Internet der Dinge), Wearables, Interfaces und Daten im Mittelpunkt. Spannend vor allem die Einblicke in die Interfaces der Zukunft, ausgehend von der These, dass gerade bei den wearables der Einsatz von „Fingern auf buttons“ nicht mehr funktionieren wird. Es braucht also neue Ansätze, die entweder durch Bewegungen oder etwa durch eye-tracking erfolgen können. An einer entsprechenden Technologie arbeitet derzeit THEEYETRIBE, die an Produkten für die Hardwarebranche arbeiten und nach Aussagen von Anders Bo Petersen bereits in Gesprächen mit Herstellern von Smartphones sind. Einen Einblick gibt es hier im Video:

Als einen wesentlichen Treiber des IoT (internet of things) wurde iBeacon hervorgehoben und die Blick auf die „Großen“ gerichtet, die wie Cisco an Netzwerken bauen oder Telefonica im großen Stil in den Smartmeter Markt einsteigt. In Deutschland ist von Bosch zu hören, dass dieser Markt von so entscheidender Bedeutung sei, dass man die Mehrheit an der BSH (Bosch Siemens Hausgeräte) übernehmen wolle.

Die Brücke zwischen Daten und Marketing schlug Marc Drüner und zeigt auf, dass sich Nutzer nach den Bewertungen und dem social graph in Zukunft zunehmend durch Verhaltensdaten leiten lassen werden. Gewonnen eben durch wearables und „smart things“, die unser Leben erleichtern und Herstellern am Handel vorbei Zugang zu Kundendaten ermöglichen, wie etwa bei drivelog (einem Projekt von Bosch). Spannend auch das von Drüner gezeigte Beispiel von mind.com. Bei mind lassen sich alle Ausgaben in einer Art digitalen Haushaltsbuch verwalten und Ausgaben mit anderen Nutzern vergleichen. Dem Vorteil der Transparenz aus anonymen Verhaltensdaten steht die Notwendigkeit gegenüber, das mind Konto mit Kreditkate und paypal zu verbinden. Für viele in Deutschland sicher kein naheliegender Weg …. gegenüber einem US Anbieter.

Spannend uns auch ein wenig furchteinflössend war ein Einblick in die aktuellen Entwicklungen im Roboter Markt. Furchteinflössend vor allem in Hinblick auf die Prognosen auf den Arbeitsmarkt, dass bis 2050 mehr als 50% der heutigen Arbeitsplätze verloren gehen könnten (Zahl basiert auf der Studie: The future of employment)

Noch ein paar notierte links zum Anschauen:

http://cutecircuit.com/
https://www.superpedestrian.com/
http://tellspec.com/

Geschäftsführer der Agentur BRANDPUNKT sowie Gründer / Autor von Futurebiz.
Brandpunkt ist eine Berliner Agentur für Digitale Markenführung & Social Media.

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