Deutsche Soziale Netzwerke verlieren durch die Bank - Xing schlägt sich wacker - Futurebiz.de

Deutsche Soziale Netzwerke verlieren durch die Bank – Xing schlägt sich wacker

80 % weniger Besuche innerhalb von zwölf Monaten. So sieht die Bilanz der VZ-Netzwerke aus. Dramatisch ist schon unter trieben, wenn man bedenkt, dass 2011 nicht gerade ein erfolgreiches Jahr für VZ war.

Diese Entwicklung betrifft aber nicht nur das einstige deutsche Vorzeige-Netzwerk, sondern fast alle anderen Netzwerke aus Deutschland ebenfalls.

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WkW verliert über 55 %, Stayfriends 40,5 % und die Lokallisten 62 %.

Diese Zahlen sprechen für sich und neben „Wann stirbt VZ“, sollten wir uns auch fragen, wie lange es die einzelnen sozialen Netzwerke aus Deutschland überhaupt noch geben wird.

Die einzige Ausnahme bildet Xing. Hier liegt der Vorteil klar in der Ausrichtung des Netzwerkes. Zwar gingen auch hier die Besuche zurück (- 2,5 %), aber bei Weitem nicht in dem Umfang wie bei VZ und Co.. Der Rückgang ist auch eher auf Facebook zurückzuführen, als auf den unmittelbaren Wettbewerber LinkedIn.

Ob der Relaunch der VZ-Netzwerke nochmals Bewegung in die Sache rein bringen wird, mag bezweifelt und eher als ein letztes Aufbäumen bezeichnet werden.

Soziale Netzwerke aus Deutschland haben den Anschluss verpasst und sind auch nicht einmal mehr eine Alternative zu Facebook. Wer Facebook nicht mag, wird eher zu Twitter und Google+ wechseln, als zu Stayfriends. Welche Nutzer wollen diese Netzwerke also in der Zukunft ansprechen, wenn die Infrastruktur nicht stimmt und der Funktionsumfang den Wettbewerbern deutlich unterlegen ist? Es sieht nicht gut aus und die Lokallisten werden wohl als Erstes von der Bildfläche verschwinden.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn wundert es bei den ganzen Verboten und Vorschriften wie Klagegeile Anwälten

  2. Pingback: Personalmarketing-Blog Sebastian Manhart | Lesestoff 14 & 15/2012

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