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Erfolgsfaktor: Welche Apps benutzen meine Freunde?

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer Applikation, ist die Verbreitung der App im Freundeskreis. Nutzer probieren häufiger eine Applikation aus, wenn diese bereits von einem, oder gleich mehreren Freunden genutzt wird.

Dies gilt nicht nur für Social Games, denn diese würden ohne Freunde überhaupt nicht funktionieren, sondern auch für andere Applikation, wie Gewinnspielen, oder auch Entertainment Apps. Die Information seitens Facebook darüber, welcher Freund die App ebenfalls verwendet, findet man an vielen Stellen, könnte aber auch noch klar verbessert werden.

Die wohl wichtigste Änderung für Entwickler sind die App-Stream-Stories auf Canvas-Seiten. In einem Ticker sehen die Nutzer hier, welche Apps ihre Freunde kürzlich verwendet haben und welche Social Games gespielt wurden. Wichtig ist, dass hier nicht alle Meldungen einfließen, sondern nur die der Apps, die in der gleichen Kategorie angelegt wurden -zum Beispiel Games.

Unter der URL http://www.facebook.com/apps findet man eine Übersicht über die Apps die man selber genutzt hat, aber auch welche Anwendungen von Freunden aufgerufen wurden.

Die Seite ist jedoch nicht wirklich eine Anlaufstelle für Nutzer und nur ein geringer Teil, wird diese Übersicht regelmäßig aufrufen. Der Vorteil ist, dass wenn man von einem Freund einen App Request (Anwendungsanfrage) erhält und man auf die Benachrichtigung auf der Startseite klickt, ebenfalls in diesem Bereich landet.

Hier findet man zusätzlich einen Bereich „Friends Using“ (eine deutsche Übersetzung existiert aktuell für diese Unterseite noch nicht). Man bekommt eine zusätzliche Liste mit Apps angezeigt, die angibt welche und wie viele Freunde eine Applikation verwenden.

Je höher die Anzahl ist, um so größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man selber die Anwendung einmal ausprobiert.

In der Vergangenheit hat Facebook auch Tests durchgeführt, bei dem innerhalb des Permission Dialoges einer App direkt angezeigt wurde, welche Freunde die Applikation ebenfalls verwenden. Wie wir fanden ein sehr guter Ansatz, der den einen oder anderem Nutzer sicher eher dazu animiert der App zuzustimmen, als diese abzubrechen.

Neben all diesen Möglichkeiten, sind natürlich auch die Entwickler selber dafür verantwortlich, ihre App sozial zu gestalten und so zu konzipieren, dass Freunde in den Ablauf und Aufbau miteinbezogen werden. Postings aus der App heraus, müssen sowohl dem Absender, als auch dem Empfänger einen Mehrwert bieten, um so für eine weitere Verbreitung der App zu sorgen.

 

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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