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Facebook Commerce Offensive von Procter & Gamble

Marken sind immer noch auf der Suche nach der optimalen Social bzw. Facebook Commerce Strategie. Ein Ansatz der hier verfolgt wird, sind Facebook Shopping Applikationen. Diese sind keine wirkliche Neuheit mehr, doch wenn Procter & Gamble gleich mehrere Facebook Seiten mit eigenen Shops ausstattet, wird man doch etwas hellhörig.

Sechs P&G Facebook Seiten enthalten aktuell einen Facebook-Shop, der vom Aufbau auf allen Seiten identisch ist. Hierzu zählen:

Wie viele andere Facebook Shops, verfügen auch diese Shops über Produktübersichtsseiten und Detailseiten. Jedes Produkt verfügt über ein Teilen- und „Gefällt mir“ Button. Doch was erhofft sich Procter & Gamble von den Facebook Shops?

Es stellt sich die Frage, ob hier wirklich die Generierung von Umsatz im Vordergrund steht, oder ob die Facebook Shops nicht eher ein weiteres Mittel zur Kundenbindung sind bzw. zur Belohnung von bestehenden Facebook Fans eingesetzt werden.

Zur Zeit werden in den Shops verschiedene Produkte angeboten, diese werden aber noch nicht mit speziellen Angeboten, wie Rabatte für Facebook Nutzer, versehen. Hier sollte jedoch der Fokus liegen – auf speziellen Inhalten für Facebook Nutzer. Es muss sich nicht jedes mal um einen Rabatt handeln. Alternativen wären spezielle Produkte, die es nur, oder zuerst, auf Facebook gibt.

Die Facebook Shops von Procter & Gamble arbeiten ohne Facebook Berechtigungen. Dies hat sowohl Vor-, als auch Nachteile. Nutzer sehen keinen Dialog bzw. müssen keine Applikation zulassen. Heißt, es werden keine Nutzer durch die Abfrage von Berechtigungen “vergrault”. Ein Nachteil entsteht hierdurch aber beim Check-Out Prozess. Nutzer müssen das gesamte Formular händisch ausfüllen und Nutzerinformationen (Vorname, Nachname, usw.) können nicht verwendet werden.

Neben der Präsentation von Markenprodukten, werden in den Shops auch Produkte von anderen Procter & Gamble Marken präsentiert. Bei Gillette zum Beispiel von Febreze, oder Duracell. Die Shops werden also auch zur Cross-Promotion eingesetzt.

Ob die Shops in dieser Form von den Nutzern positiv angenommen werden und ob tatsächlich Rasierapparate auf Facebook verkauft werden, wird sich zeigen. Eine Verknüpfung mit exklusiven Inhalten und Facebook-Specials würde den Shops aber sicherlich gut stehen. So würde erstens die Aufmerksamkeit gesteigert werden und zusätzlich bekämen Facebook Nutzer einen Mehrwert geboten, den sie nur auf Facebook bekommen

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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