Facebook Dark Posts: Viele Möglichkeiten und viel Aufwand für das Community Management - Futurebiz.de

Facebook Dark Posts: Viele Möglichkeiten und viel Aufwand für das Community Management

Facebook Dark Posts

Facebook Dark Posts sind eines der wirkungsvollsten Anzeigenformate. Unternehmen können mehrere Beiträge veröffentlichen, ohne das diese auf der eigenen Chronik erscheinen. Verschiedene Nutzer-/Kundengruppen können mit verschiedenen Beiträgen individuell angesprochen und auf verschiedene Aktionen und Produkte aufmerksam gemacht werden.

Verschiedene Texte und Fotos können getestet werden und Unternehmen sehen, auf welche Inhalte die besten Reaktionen und die meisten Klicks erfolgen. Für das Testen von Inhalten sind Facebook Dark Posts hervorragend geeignet, aber sie sorgen auch für jede Menge Arbeit für das Community Management.

Nur weil ein Beitrag nicht auf der Chronik eines Unternehmens erscheint, heißt das nicht, dass Nutzer keine Reaktion erwarten. Auch Facebook Dark Posts müssen beobachtet und moderiert werden. Da sie immer mit Anzeigenbudget verbunden sind, ist die Anzahl von Kommentaren häufig höher, als bei „regulären“ Beiträgen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise zehn Dark Posts gleichzeitig testet, muss das Community Management auch zehn Beiträge im Auge behalten.

Da hilft es auch nicht, wenn Unternehmen bereits davon ausgehen, dass ihre Dark Posts mehr negative Reaktionen hervorrufen. Zumindest erwecken viele Dark Posts diesen Eindruck und die Reaktionen der Unternehmen sind überschaubar. Auch Facebook Dark Posts müssen sich im News Feed mit anderen Inhalten messen und über die gleiche Qualität, wie Beiträge auf der eigenen Chronik verfügen.

Unternehmen werden immer mehr Budget in bezahlte Reichweite investieren und ein großer Teil wird an Dark Posts gehen. Unterschiedliche Ansprachen und abgestimmte Inhalte in einer hohen Frequenz, ohne dabei den News Feed der Nutzer zu bombardieren.

Wer kein Community oder Page Management Tool verwendet, muss für die Moderation den Umweg über den Power Editor nehmen. Eine andere Möglichkeit wäre noch den einzelnen post als Bookmark zu speichern und regelmäßig zu kontrollieren. Jon Loomer zeigt in einem Video, wie ihr Dark Posts über den Power Editor moderieren könnt.

Effizienter würde das Ganze natürlich über ein Page Management Tool laufen. ConversocialDie Socialisten und Facelift bieten beispielsweise solche Lösungen an, wir haben sie aber noch nicht selber ausprobiert. Die Tools können nur Beiträge und Kommentare auslesen und anzeigen. Die Antwort selbst erfolgt direkt auf Facebook. Nichtsdestotrotz wird so das Monitoring der Dark Posts deutlich erleichtert.

Habt ihr eure Dark Posts unter Kontrolle und beantwortet auch hier Anfragen von (potenziellen) Kunden? Wenn ja, setzt ihr auf ein Tool, oder beantwortet ihr sämtliche Kommentare manuell bzw. über den Power Editor?

Bildquelle Flickr: Fotograf – David_Yannick

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.