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Facebook Deals bleiben – Places auch

Die gestern abend verkündeten Änderungen haben in Bezug auf die Zukunft von Facebook Places und Facebook Deals zu einiger Verwirrung geführt. Auch wenn von Facebook noch keine definitiven Statements vorliegen, so entsteht doch langsam etwas mehr Klarheit.

Schenkt man einem Bericht von Techcrunch Glauben, dann bleiben die Deals bestehen, auch wenn die Check-In Funktion in den mobilen Apps von Facebook entfallen wird:

„Once someone tags where they are on Facebook, they will be directed to the News Feed. If the Place is offering a Check-in Deal, the title of the deal will appear below the News Feed story. You’ll then be able to click on the deal title and will then be taken to the claim flow.“

Das ganze sieht dann also so aus:

Oben rechts im ersten Bild sieht man, dass der Check-In Button noch da ist. Parallel kann das einchecken aber auch via Newsfeed erfolgen.

Ist dem Place ein Deal zugeordnet, wird dieser angezeigt und kann eingelöst werden.

Zusammengefasst: Facebook Places und Deals verschwinden nicht, werden aber modifiziert. Dies ist Teil der Facebook Startegie, keine gesonderte Mobile Strategie zu fahren, sondern immer auch mobil zu denken. Facebook hat erkant, dass das einchecken für die große Masse der 750 Mio. Facebook Nutzer nicht hinreichend attraktiv ist. Facebook hat daher den Grundgedanken des Teilens mit den Locations verbunden. Dies ist konsequent, weil so unabhängig vom Endgerät nun ein Statusupdate mit einem Ort verbunden werden kann: Was habe ich gestern gemacht, was mache ich jetzt, was plane ich morgen: Facebook Places konnte die Vergangenheit (gestern) und Zukunft (morgen) nicht abdecken, da der Nutzer nicht mehr am Ort war. Indem dies nun möglich wird, verbreitert Facebook seine Datenbasis. Damit bleibt auch der ursprüngliche Check-In in der mobilen App bestehen, verliert aber den Fokus.

Update (12.11 Uhr):
Hier ein bei insidefacebook veröffentlichtes Bild, wie dann zukünftig beim Statusupdate oder Photo ein Ort markiert werden kann:

 

Natürlich wird damit die Übersicht für den Nutzer entfallen, wo seine Freunde gerade sind, da die hierzu notwendige check-in Funktion als betandteil der mobilen app entfallen wird. Aber auch wenn diese Features vielen heavy usern (und jetzt berichtenden bloggern !) fehlen mag, die breite Masse der Facebook Nutzer hat sich nie damit anfreunden können. Die Nutzung von Places entsprach nicht den Erwartungen von Facebook, so dass Facebook diesesvergleichsweise enge Feld nun Foursquare überläßt (den usprünglichen Erfindern).

Facebook wird sich auf das konzentrieren, was den Wert der Plattform ausmacht: Das Teilen mit Freunden über die Erlebnisse im Alltag. Und dies wird nun auch möglich und vor allem einfacher, da der Nutzer dies immer machen kann. Egal wo er ist udn wann er dies tun möchte. Via Places ging dies nur jetzt in diesem Moment. Lesenswert dazu – wie immer – der Netzökonom mit einer Aussage von Chris Cox (VP of Product): „Bisher können die Nutzer mit einem Klick auf „Places“ auf ihrem Smartphone ausdrücken, wo sie sich gerade aufhalten. Wir haben aber festgestellt, dass das Location-Konzept sehr viel breiter ist. Der Ort kann also Teil jedes Status-Updates sein und erscheint dann in meinem Newsfeed. Für Facebook besteht das Thema Location nicht nur aus Check-Ins. Es geht um das Mitteilen einer Geschichte oder einer Empfehlung und einer viel breiteren, strukturierten Unterhaltung als nur zu sagen: „Hier bin ich mit meinem GPS-Handy“.“

 

Wir halten diese Erweiterung von ortsbezogenem Teilen für sinnvoll. Was meint Ihr?

 

 

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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