Facebook Places (Potenzial) vs. Google und Foursquare - Futurebiz.de

Facebook Places (Potenzial) vs. Google und Foursquare

Es tut sich mal wieder was bei den Location Based Services. Google hat offiziell bekanntgegeben, dass Check-Ins von Foursquare jetzt auch nach Google Places importiert werden können. Das heißt besuchte Orte via Foursquare, werden so auch bei Google Places angezeigt.

Über die URL foursquare.com/feeds gelangt man zu seinen bisherigen Check-Ins. Jetzt einfach den ersten Link kopieren und bei Google Places einfügen. Die besuchten Orte von Foursquare werden jetzt mit Google Places synchronisiert und man kann leicht und schnell Bewertungen abgeben.

Auch neue Check-Ins können so in Google Places angezeigt werden. In der linken Navigation findet man den Punkt „Foursquare Check-In History“. Der Vorteil von Google Places liegt in der Übersicht der Orte, die so schnell bewertet und mit zusätzlichen Tipps versehen können. Ein Feature, dass es bei Facebook Places nicht gibt.

Google sucht bewusst diesen Weg und die Verbindung bzw. den Import von Foursquare Check-Ins. Diese bieten aktuell noch detaillierte Informationen als ein Facebook Places „Besuch“.

Durch die immer größere Verbreitung von Android Smartphones, rücken auch Location Based Services für Google immer mehr in den Vordergrund. Google Places verfügt auch über eine mobile Applikation, mit der in Kombination mit Google Latitude auch Check-Ins möglich sind. Aktuell soll es ca. 10 Mio. Nutzer geben.

Über die Nutzung von Places in den USA, hatten wir erst kürzlich berichtet und im Artikel auch die Probleme von Facebook Places aufgegriffen. Google zeigt mit Places ein weiteres Problem auf. Nutzer können ihre Facebook Places Check-Ins zwar auch mit einem zusätzlichen Status Update und Fotos versehen, die Bewertung eines Ortes, ist jedoch nicht wirklich möglich.

Wo wir wieder beim Thema wären. Facebook Places fehlt es an Mehrwert und Informationsgehalt. Nur weil ein Ort die meisten Check-Ins aufweist, gibt dies anderen Nutzern keine direkt Auskunft darüber, wie der Ort ist, was dort stattfinden und wie anderen Nutzern der Ort „gefällt“.

Google erkennt die Orte von Foursquare und synchronisiert diese mit Google Places und Maps. Sprich es werden keine doppelten Orte angelegt und bestehende Infos von Google Maps werden ergänzt.

Die anderen schlafen nicht und Facebook wird sicherlich in Zukunft Facebook Places optimieren. Welches Potenzial für Facebook im Feld der Location Based Services besteht, wird durch diese Infografik nochmals verdeutlicht

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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