Facebook Check-Ins treffen auf Gesichtserkennung

FaceDeals – Facebook Check-Ins treffen auf Gesichtserkennung

Jetzt wird es interessant, aber auch ein wenig „Spooky“. redpepper arbeitet momentan an einem Projekt, bei dem die Facebook Gesichtserkennung mit Check-Ins kombiniert werden.

In Geschäften, Restaurants oder Bars werden Kameras installiert und sobald ein Kunde den Laden betritt, wird sein Gesicht eingescannt und automatisch ein Check-In ausgelöst.
Basis der FaceDeals ist eine Facebook App, die von den Nutzern installiert werden muss. Ohne die App funktioniert das Ganze natürlich nicht.

Zusätzlich sollen auch noch Interessen und frühere Check-Ins ausgelesen werden. Auf Grund dieser Informationen werden die Angebote angepasst. Betritt ein FaceDeals Nutzer ein Geschäft und wird von der Kamera erkannt, bekommt er ein Angebot auf sein Smartphone geschickt. Vorzeigen, Deal einlösen und fertig.

Ich finde die Idee großartig, aber die Umsetzung halte ich für unwahrscheinlich. Auf einzelnen Veranstaltungen kann man FaceDeals eventuell einsetzen, aber Gesichtserkennung ist nach wie vor ein heikles Thema und in Kombination mit automatischen Check-Ins wird das ganze noch ein wenig brisanter.

Sinnvoll wäre es, wenn die Nutzer bestimmte Geschäfte festlegen bzw. ausschließen könnten. Zusätzlich sollte es die Möglichkeit geben FaceDeals für einen bestimmten Zeitraum komplett zu deaktivieren. Bei dem Prinzip von FaceDeals gibt der Nutzer die Kontrolle ab, muss aber dennoch Optionen haben in die automatisierten Prozesse einzugreifen.

Das Produkt ist noch nicht fertig und wer weiß, ob es jemals am Markt verfügbar sein wird. FaceDeals ist definitiv ein interessanter Ansatz, der zeigt wie verschiedene Technologien verknüpft werden können.

Wie findet ihr die Idee? Geht FaceDeals einen Schritt zu weit?

via

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

Kommentare