Feeling, Reading, Eating: Facebook testet neue Icons für Status Updates - Futurebiz.de

Feeling, Reading, Eating: Facebook testet neue Icons für Status Updates

Über Apps wie Spotify, MyVideo und Co. können Nutzer ihren Freunden mitteilen, was sie gerade machen. Nutzer XY hört sich Musik an, oder Nutzer XY schaut sich gerade einen Film an, sind nur zwei Beispiele. Nun möchte Facebook diese Aktionen weiter verbreiten und bietet verschiedene Verben für Status Updates an.

Facebook Status Updates - Icons & EmoticonsWie TechCrunch berichtet wird jedes Verb mit einem eigene Icon/Emoticon versehen. Zur Auswahl stehen:

  • feeling
  • watching
  • reading
  • listening to
  • drinking
  • eating

All diese Verben gibt es bereits in diversen Open Graph Aktionen. Aber was ist, wenn Nutzer einen Song hören, der nicht bei Spotify verfügbar ist, sie es aber trotzdem ihren Freunden mitteilen möchten? Die neuen Funktionen für Status Updates würden das Problem lösen.

Interessant ist, dass Freunde mit dem Verben verknüpft werden können. Nutzer können also nicht nur angeben, dass sich sich einem Restaurant aufhalten (Facebook Place), sondern den Post direkt mit dem Verb essen verknüpfen. Status Updates erhalten so für Facebook mehr Informationen, die in Apps, auf Webseiten und in Anzeigen verwendet werden können.

Ein Vergleich zu GetGlue liegt nahe. Es bestehen aber große Unterschiede zwischen der Nutzung von Facebook und GetGlue. Während sich auf Facebook Freunde miteinander austauschen, spielen sich auf GetGlue die Diskussionen zwischen Gleichgesinnten ab, die nicht zwingend auch im echten Leben Freunde sind. Dennoch wird das Feature GetGlue nicht erfreuen, denn es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer nun eine Facebook Post gegenüber einem GetGlue Check-In bevorzugen.

Alle Verben werden mit Seiten verknüpft. Wählt ihr „Listening to“ aus, schlägt Facebook automatisch Seiten der Kategorie Musiker & Bands aus. Es entstehen also auch neue Interaktionen für Seiten.

Wir finden das Feature durchaus interessant und es könnte eine sinnvolle Ergänzung zu den normalen Status Updates und Ortsmarkierungen werden. Was meint Ihr?

Facebook testet das Feature mit einer kleinen Nutzergruppe und die Änderungen betreffen Facebook.com und die mobilen Apps.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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