So funktioniert der Instagram Algorithmus & die Zahlen sprechen für Instagram.

So funktioniert der Instagram Algorithmus und die Ergebnisse sprechen für Instagram.

Seit über zwei Jahren wird die Reihenfolge von Inhalten Instagram Feed durch einen Algorithmus festgelegt. Seit der Einführung gab es die wildesten Theorien und Spekulationen über die Funktionsweise des Instagram Algorithmus. Jetzt hat Instagram bei einem Event für Journalisten in San Francisco Klartext gesprochen und die Faktoren des Instagram Algorithmus nochmals erklärt.

Neue Informationen waren aber nicht wirklich dabei und Instagram setzt weiterhin auf drei Hauptkriterien.

Interessen, Aktualität & Beziehungen/Interaktionen

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Bildquelle: Bryce Durbin / TechCrunch

Die drei Hauptkriterien für den Instagram Algorithmus haben sich nicht geändert. Der Algorithmus wägt die Wahrscheinlichkeit ab, mit der Nutzer an bestimmten Inhalten interessiert sind. Je höher sie ist, umso höher ist auch die Position im Instagram Feed.

Ein Punkt an dem Instagram gearbeitet hat, ist der Faktor Aktualität. So spielt der Zeitpunkt der Veröffentlichung eine wichtige Rolle und Instagram versucht, aktuellere Inhalte prominenten zu platzieren. Das funktioniert nur dann, wenn auch die Nutzungsfrequenz berücksichtigt wird. Wer Instagram mehrmals pro Tag öffnet, möchte natürlich nicht immer die gleichen Inhalte sehen. Hier hat der Algorithmus die Aufgabe, bei jedem Öffnen von Instagram die richtigen Inhalte anzuzeigen.

Des Weiteren sind die Nutzungsdauer und die Anzahl der abonnierten Accounts entscheidend. Wer sehr vielen Instagram Profilen folgt, bietet dem Algorithmus eine entsprechend größere Auswahl. Das kann zur Folge haben, dass die Anzahl der Inhalte von einzelnen Profilen sinken kann.

Wie bei nahezu jedem Algorithmus sind auch vergangenen Interaktionen entscheidend. Interagiert mit Inhalten von bestimmten Accounts regelmäßig, dann steigt auch deren Sichtbarkeit in eurem Instagram Feed.

Als diese Signale bestimmen auch die Reihenfolge von Instagram Stories.

Stories, Videos und Profiltyp haben keinen Einfluss auf den Instagram Algorithmus

Instagram ist auch eine Plattform für Bewegtbild. Jetzt wurde klargestellt, dass Videos nicht höher im Instagram Feed gewichtet werden. Wer sich durch Videos eine grundsätzlich höhere Reichweite erwartet, kann das vergessen. Zumindest aktuell.

Gleiches gilt für die Nutzung von Instagram Stories oder Instagram Live. Hierbei geht es nicht um die Reichweite der Formate, sondern über den Einfluss der Nutzung auf die Reichweite. Es gab immer wieder Spekulationen darüber, dass sich die regelmäßige Nutzung von Stories auch auf die Reichweite im Feed auswirkt. Die Nutzung an sich hat keinen Einfluss. Wenn aber die Interaktionen und Beziehungen durch Stories und/oder Instagram Live gesteigert werden, hat das positive Auswirkungen auf den Feed.

Es gibt auch keine Unterschiede zwischen privaten und Instagram Unternehmensprofilen. Vor allem Influencer hat vermutet, dass durch die Umstellung auf ein Unternehmensaccount die eigene Reichweite sinken könnte. Laut Instagram ist das nicht der Fall.

40 % höhere Sichtbarkeit von Inhalten durch den Instagram Algorithmus

Der Hauptgrund für die Einführung des Algorithmus war, dass sich 70 % der Nutzer nur 50 % der abonnierten Inhalte wirklich im Feed angesehen haben. Hat der Algorithmus funktioniert?

Durch die Anpassungen im Instagram Feed soll sich der Wert auf 90 % erhöht haben. In den zwei Jahren hat sich der Anzahl der aktiven Nutzer nochmals deutlich erhöht und so kann man klar sagen: der Algorithmus funktioniert.

Neben der Sichtbarkeit hat sich auch die Verweildauer auf Instagram gesteigert. Es läuft also alles genau so, wie Instagram es sich vorgestellt hat.

 

Jan_Firsching_blogger_Social-MediaBerater_Futurebiz

Blogger in Charge bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. Jan Firsching berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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