Instagram Update: Wenn Emojis zu Hashtags werden.

Instagram Update: Wenn Emojis zu Hashtags werden

Emojis (oder Emoticons) werden bei der Kommunikation häufig belächelt. „Albern“, „Nur was für Teenager“, oder „Können wir als Unternehmen doch nicht machen.“

Doch könnt ihr und werdet ihr auch immer häufiger. In seinem aktuellen Update für iOS und Android hat Instagram Emojis und Hashtags miteinander kombiniert. Ab sofort können auch Emojis als Hashtags verwendet und somit auch durchsucht werden.

Wenn wir uns jetzt mal den Einsatz von Emojis auf Instagram ansehen, wird schnell klar, wie viel Einfluss dieses Feature nehmen wird. Wir finden Emojis überall. In Texten zu Fotos und in vielen Kommentaren. Wird jetzt ein Hashtag vor ein Emoji gesetzt, ist es wie jeder andere Hashtag mit weiteren Fotos verbunden.

Es werden sich jetzt Emojis für bestimmte Fotos etablieren und wir werden unzählige Kombinationen von Emojis sehen. Vielleicht werden einige Fotos überhaupt keinen Beschreibungstext haben und nur noch mit Emojis arbeiten.

Emojis gehören zur mobilen Kommunikation

Eigentlich bräuchte man gar nicht über Emojis, Emoticons und Sticker in mobile Apps diskutieren. Wir sträuben uns aber noch häufig vor dem Einsatz. Teilweise ist die Verwendung sogar untersagt. Wir können aber auch einfach nicht ignorieren, wie weit verbreitet und alltäglich Emojis sind. Emojis und Hashtags. Ich glaube Instagram hat mit der Verbindung eine sehr clevere Entscheidung getroffen. Anfangs mag es noch gewöhnungsbedürftig wirken, aber so wie Instagram den Hashtag endgültig etabliert hat, könnte Instagram auch Emojis sailonfähig machen.

Instagram Hashtags jetzt auch mit Emojis

Wir finden Emojis übrigens nicht nur auf Instagram und WhatsApp. Auch auf Facebook und Twitter gibt es Emojis. Es gibt sogar Studien die besagen, dass Emoticons die Interaktionsrate von Facebook Beiträgen steigern. Warum? Weil Menschen mit Emojis kommunizieren und Unternehmen kommunizieren mit Menschen. Das hat nichts mit albern zu tun, sondern ist für Menschen einfach alltäglich.

Wie bei Hashtags wird es jetzt wahrscheinlich aber auch ein paar Accounts geben, die mit Emoticons übertreiben werden. Eigentlich verhält es sich mit Emojis wie mit Hashtags: Wenn das Emoji passt und die Botschaft des Fotos verstärken kann, dann benutzt es. Hat es mit dem Foto nichts zu tun, dann verzichtet darauf.

Für den Hashtag mit dem „Daumen Emoji“ gibt es schon jetzt 50.000 Fotos. Für das Herz-Emoji sind es 140.000. Morgen bestimmt 500.000. Wenn es reicht…

Jan Firsching

Autor bei Futurebiz und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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Kommentare

  1. […] Google verändert Webseiten zur schnelleren Darstellung. Google wird künftig Websites per default anders darstellen, als sie vom Server bereit gestellt wird. Ganz spannende Entwicklung. Dem kann man am ehesten entgegen wirken, wenn man schon 100% optimierte Seiten ausliefert. Das heißt: Saubere Struktur/Semantik und alles, was da nicht hingehört fliegt raus. Zusätzlich alles komprimieren, was irgendwie zu komprimieren geht. Da haben wir bei allen unseren Websites noch sehr viel Luft nach oben. Unsere Website würde dann so aussehen: http://icl.googleusercontent.com/?lite_url=http://www.netzstrategen.com (Hier geht’s zum Artikel auf futurebiz.de.) […]

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