Keine Anzeigen und Gewinnspiele auf Google+. - Futurebiz.de

Keine Anzeigen und Gewinnspiele auf Google+ bremsen Nutzung von Unternehmen.

Gewinnspiele auf Google+

Gewinnspiele und Anzeigen zählen zum Alltag auf Facebook. Unternehmen führen Kampagnen durch, verfassen Inhalte und fördern die Verbreitung durch diverse Facebook Anzeigen.

Auf Twitter sieht es ähnlich aus, obwohl Gewinnspiele nicht den Stellenwert haben, wie es auf Facebook der Fall ist. Und auf Google+? Immer wieder stößt man dort auf Seiten von Unternehmen die kaum, oder nur sehr verhalten betreut werden. Warum ist das so? Fehlen den Unternehmen die Inhalte? Vielleicht. Eventuell sind es aber die fehlenden Gewinnspiele und Anzeigen, die einen häufigeren Einsatz ausbremsen.

Aus Nutzersicht ist das kaum ein Problem, sondern eher ein Vorteil. Keiner vermisst Anzeigen. Bei Gewinnspielen kann das schon anders aussehen. Wir alle kennen Studien die besagen, dass sich Nutzer nur wegen Rabatten und Gewinnspielen mit Unternehmen auf Facebook verbinden.Gewinnspiele auf Google+ gibt es nicht und somit fehlt Unternehmen ein effektives Mittel um Reichweite aufzubauen. Wie sinnvoll gewonnene Reichweite über Gewinnspiele ist, ist eine andere Sache. Allein die fehlende Option bremst gefühlt Unternehmen aus.

Soziale Netzwerke werden an Interaktionen und Reichweite gemessen und die Erfolge einer Unternehmenspräsenz häufig auch. Wie werden die beiden Werte oftmals gesteigert? Über Gewinnspiele und Anzeigen.

Content spielt auf Facebook eine wichtige Rolle und wird durch Anzeigen unterstützt. Auf Google+ ist die Situation nicht anders, nur das Anzeigen durch Suchergebnisse ersetzt werden. Die Verbindung zur Suche sorgt für eine längere Halbwertszeit von veröffentlichten Beiträgen und für zusätzliche Sichtbarkeit. Hervorgehobene Seitenbeiträge haben die gleiche Aufgabe, erfüllen sie aber schneller und darauf kommt es Unternehmen oft an.

Wird ein Gewinn in eine Kampagne integriert, soll das Nutzer zum Mitmachen animieren. „Ohne Gewinn macht ja sowieso keiner mit.“ Auf Google+ muss der Inhalt überzeugen und sonst nichts.

Einerseits unterscheidet sich so die Verwendung zwischen Google+ und Facebook, andererseits fehlt Unternehmen ein beliebtes und erprobtes Mittel, um die Aufmerksamkeit der Nutzer für sich zu gewinnen. Klar kann in Posts auf Kampagnen und Gewinnspiele verlinkt werden, wenn Google jedoch ein ähnliches Feature wie Facebook Tabs anbieten und Gewinnspiele erlauben würde, könnte man die Minuten zählen bis auf Unternehmensseiten die ersten Aktionen laufen.

Facebook Kampagnen auf Google+ ankündigen ist auch nicht immer die beste Idee, vor allem wenn die Beiträge sich nicht unterscheiden. Ich finde das vollkommen in Ordnung und sehe auch kein Problem darin, auf Kampagnen in anderen Netzwerken zu verweisen. Das passiert auf Facebook und auf Twitter auch. Ist eine Microsite Bestandteil der Kampagne, ist eine Google+ Integration, neben Facebook und Twitter, ebenfalls hilfreich. Man darf nicht die gleichen Share-Statistiken erwarten, sollte seinen Nutzern aber die Möglichkeit bieten.

Google+ macht es Unternehmen schwerer Fuß zu fassen und schnell die „beliebte“ Reichweite aufzubauen. Bei Facebook ist es umgekehrt und Unternehmen sind einfach daran gewöhnt, auf diese Mechaniken zurückzugreifen.

Es gibt sicherlich noch weitere Gründe, warum Unternehmen Google+ nicht berücksichtigen, oder weniger Zeit investieren. Nutzerzahlen, Aktivität der Nutzer, Ressourcen und Budgets sind auch Faktoren. Die Begriffe Gewinnspiele und Anzeigen sind im Meetings und Präsentationen aber bestimmt schon häufiger gefallen, wenn es darum ging, ob Google+ zukünftig Bestandteil der Social Media Strategie sein soll.

Beide Ansätze (Facebook und Google+) haben ihre Vor- und Nachteile. Facebook bietet Unternehmen mehr Möglichkeiten und erhält deswegen mehr Zuspruch. Es wird auch häufiger über Twitter diskutiert, als über Google+.

Unternehmen sollten diese Punkte beachten, den Einsatz von Google+, aber nicht davon abhängig machen.

Vermisst Ihr/Eure Kunden die Möglichkeit Gewinnspiele zu veranstalten und Anzeigen zu schalten, oder sind das gerade Argumente die für Google+ sprechen?

Bildquelle Flickr – Fotograf onnola

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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