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Nationale Netzwerke gegen Facebook

In der Vergangenheit war es für nationale soziale Netzwerke wesentlich leichter neue Nutzer zu generieren und ihre Marktanteile auszubauen. Doch jetzt, da Facebook in den meisten europäischen Ländern Marktführer ist, müssen diese Unternehmen eine andere Strategie entwickeln. Dies untersuchte die Financial Times in der letzten Woche.

Beispiele hierfür sind neben der deutschen VZ-Gruppe Die Unternehmen Skyrock aus Frankreich, Hyves aus den Niederlanden oder Tuenti aus Spanien. Diese Netzwerke haben entweder ihre Spitzenposition oder zumindest doch deutliche Marktanteile an Facebook abgeben müssen und sind jetzt dabei sich über spezifische Angebote positionieren:

Die VZ-Gruppe versucht dies über verschiedenen Netzwerke je nach Altersklasse und eine sehr einfache Bedienung. Hyves setzt auf die engen Verbindungen zu nationalen Einrichtungen und Organisationen. Tuenti versucht über die Faktoren Sicherheit und Privatsphäre seine Position zu festigen. Skyrock schließlich stellt die Anonymität der Nutzer in den Vordergrund.

Die Strategie, über spezifische Angebote seinen Marktanteil auszubauen bzw. zu festigen, ist der richtige Ansatz. Verschiedene Kulturen und Persönlichkeiten der Nutzer bieten Platz für andere soziale Netzwerke neben Facebook. Die Zeit jedoch spielt für Facebook; denn sind erst einmal die meisten Freunde auf Facebook, können auch spezifische Angebote die Nutzer nicht mehr überzeugen.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

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  1. Die Vz Gruppe spürt das gerade deutlich und von den Lokalisten spricht keiner mehr. Innovationen müssen her!

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