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Social Media Studie: Mehr Erfolg durch individuellen Content

Die Inhalte, die beispielsweise auf einer Facebook Seite veröffentlicht werden, sind entscheidend für den Erfolg bzw. Misserfolg einer Social Media Strategie. Unternehmen haben hier verschiedene Ansätze. Entweder man übernimmt bereits existierende Inhalte, modifiziert und ergänzt existierende Inhalte, oder erstellt eigenen Content für die eigenen Präsenzen.

Namics hat Schweizer Unternehmen, im Rahmen einer Social Media Studie, befragt und 41 % erzielen bessere Ergebnisse mit selbst erstellten oder abgewandelten Inhalten. Wer im Social Web erfolgreich sein möchte, kommt hieran auch nicht vorbei.

Auf der einen Seite unterscheiden sich die verschiedenen sozialen Netzwerke zu stark, um überall den gleichen Content spielen zu können und auf der anderen Seite können sich Marken so deutlicher von ihren Wettbewerbern abheben und ihrem Auftritt eine individuellere Note verleihen.

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Die Hauptprobleme, die für Unternehmen hierbei bestehen, sind die Faktoren Zeit und strategischer Ansatz. Fehlt es an einem der beiden Punkte, fällt es den Marken nicht leicht eigenen Content zu produzieren bzw. sie wissen nicht genau welche Inhalte überhaupt für die Zielgruppe relevant sind.

Reflektiert man eigenen Content auf beispielsweise Facebook Apps, würde man sehr wahrscheinlich zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Zwar können durch Standard-Apps teilweise mehr Fans gewonnen werden (klassische Gewinnspiel-Apps), durch individuelle Anwendungen, oder modifizierte Standard-Lösungen, werden Unternehmen aber langfristig bessere Ergebnisse erzielen.

Die Kombination von eigenem Content und Individual-Apps sind Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt. Zwar gibt es auch Beispiele von Unternehmen, die mit Fremd-Inhalten sehr erfolgreich sind, oft handelt es sich hier aber um Medien-Unternehmen, die die Rolle eines Kuratoren übernehmen. Für Marken ist diese Strategie aber nur in den seltensten Fällen erfolgsversprechend. Es ist sicher kein Problem ab und an auf externen Content hinzuweisen, teilweise ist auch nötig, aber die Basis-Strategie und Kommunikation sollte auf eigenen Inhalten aufbauen.

In der Studie wird auch belegt, dass besonders Unternehmen, die erst relativ kurz in sozialen Netzwerken aktiv sind, hiermit Probleme haben.

Namics unterscheidet zwischen Benchmarks (länger als 3 Jahre aktiv) und Beginnern (max. 2 Jahre aktiv). Die sogenannten Benchmarks erstellen zu 81 % eigene Inhalte; also doppelt so viel wie die “Beginner”.  Das ist nicht wirklich verwunderlich, da zu Beginn oft noch das Gespürs für den Dialog und das Interesse der Nutzer fehlt. Wie die Zahlen aber zeigen, bessert sich dies bei den meisten Unternehmen in wenigen Monaten.

Die komplette Studie, mit weiteren interessanten Zahlen zur Social Media Ressourcenplanung, könnt ihr euch hier herunter laden.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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