Studie: Social Media Icons in TV-Spots und Sendungen zeigen Wirkung - Futurebiz.de

Studie: Social Media Icons in TV-Spots und Sendungen zeigen Wirkung

Bildquelle

Neben Plakaten und Flyern, findet man auch immer häufiger in TV-Spots und Fernsehsendungen. Hinweise auf Präsenzen in sozialen Netzwerken. Die Qualität der Umsetzung variiert hierbei sehr stark. Teilweise werden die Icons so kurz eingeblendet, dass nicht wirklich erkennbar ist, um was es sich dabei gehandelt hat.

Setzt man die Verknüpfung von TV und sozialen Netzwerken aber richtig ein, spiegelt sich dies auch in den Reaktionen der Zuschauer wieder.Accenture hat hierzu eine Studie durchgeführt, die besagt, dass 42 % einen Hinweis auf eine Facebook Seite (oder einen Gefällt mir Button) wahrgenommen und diesen auch verstanden haben. 18 % haben Twitter-Hashtags registriert und 9 % einen Hinweis auf Shazam.

Wie die 18 % für QR-Codes zu Stande gekommen sind, ist nicht ganz verständlich, denn die Verknüpfung von TV und QR-Codes ist alles andere als Sinnvoll.

Registrieren ist die eine Sache und Interagieren die andere

Auch hier fallen die Ergebnisse positiv aus. 33 % der Befragten gaben an, während des Fernsehens  mit den Hinweisen auf soziale Netzwerke interagiert zu haben. Stolze 20 % wurden, durch die Kommunikation der Facebook Seite, Fan einer TV-Sendung und 7 % haben auf Twitter nach Hashtags gesucht.

Themen wie Second Screen, oder Social TV werden die Zukunft des Marketings maßgeblich beeinflussen. Immer mehr Nutzer sehen Fern und sind gleichzeitig in sozialen Netzwerken unterwegs. Die Aufgabe von Unternehmen und TV-Sendern wird es sein, diese beiden Komponenten miteinander zu verknüpfen. Hierzu zählt sowohl die Kommunikation der Social Media Aktivitäten, als auch die Verknüpfung der TV-Inhalte mit Facebook und Co..

Ein spannendes Feld, dass noch stark ausbaufähig ist. Nutzer in Diskussionen mit einzubeziehen ist erst der Anfang. Zukünftig werden wir verstärkt Votings über soziale Netzwerke und Verknüpfungen zu Apps sehen. Hier könnten beispielsweise auch Google+ Hangouts, in Form einer Live-Diskussion mit Moderatoren, sinnvoll eingesetzt werden.

Für die Studie wurden 1.000 US-Bürger über 18 Jahren befragt.

via

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

Kommentare