Twitter: Fotos sorgen für mehr ReTweets als Hashtags

Twitter Studie: Fotos sorgen für mehr Retweets als Hashtags

Das Fotos auf Twitter immer mehr Aufmerksamkeit erhalten ist kein Geheimnis mehr. Die prominentere Darstellung führt somit auch zu mehr Retweets. Diese Entwicklung wird nun auch in einer offiziellen Studie von Twitter bestätigt. Enthält ein Tweet ein Foto, steigern sich die Retweets um bis zu 35 %.

Twitter hat für die Untersuchung verschiedene Multimedia Inhalte und Arten von Tweets miteinander verglichen. Für die Studie wurden verifizierte Twitter Accounts herangezogen und es wurden über 2 Mio. Tweets analysiert. Eine zentrale Aussage der Studie ist, dass auch Tweets durch bestimmte Elemente und Inhalte eine bessere Performance erzielen, als wenn reine Text-Tweets veröffentlicht werden.

Mehr Retweets: Fotos schlagen Hashtags

Twitter Studie: Fotos sorgen für mehr ReTweets

Twitter wird nahezu immer mit Hashtags in Verbindung gebracht. „Hashtags sind auf Twitter ein muss. Jeder Tweet muss mit einem versehen werden. Hashtags funktionieren nur auf Twitter.“ Twitter zeigt nun, Hashtags haben einen positiven Effekt auf Retweets, aber bei weitem nicht so stark wie der Einsatz von Fotos und Videos.

Hashtags die sich um politische Geschehnisse und aktuelle Sportnachrichten drehen, führen zu mehr Retweets als Tweets aus den Bereichen TV und Nachrichten. Es geht also nicht nur um den Inhalt des Tweets, sondern auch um das Umfeld und die inhaltliche Ausrichtung. Bei TV funktionieren Videos besser als Fotos, Klar, dar Videos zu Serien, Sendungen und Filmen mehr Informationsgehalt liefern, als beispielsweise ein Foto vom Drehort.

Unternehmen sollten jetzt nicht jeden Tweet mit einem Foto versehen, sondern den Kontext des Tweets berücksichtigen. Wann eignet sich ein Zitat? Wann kann ich meinen Tweet durch ein Foto aufwerten? Ist der Hashtag wirklich nötig? Twitter erinnert nicht nur von der Darstellung immer stärker an Facebook, sondern auch vom unterschiedlichen Einsatz von verschiedenen Content-Formaten. Früher gab es hauptsächlich Text und Links. Zwar konnten Fotos auch schon immer veröffentlicht werden, aber sie wurden bei weitem nicht so prominent dargestellt wie es heute der Fall ist.

Ob Foto, Video, Hashtag, oder Link entscheidet der Inhalt des Tweets. Gibt es keinen sinnvollen Hashtag, dann gibt es ihn nicht. Vielleicht habt ihr aber ein gutes Foto? Es spricht natürlich auch nichts gegen eine Kombination. Wenn eine Informationen euren Tweet aufwertet, dann integriert sie. Wenn nicht, dann lasst sie weg.

(Ein wenig merkwürdig ist das Twitter Media selbst kaum Fotos veröffentlicht und auch keine Twitter Cards einsetzt. Wenn man in eigenen Studien von den Vorteilen berichtet, dann sollte man sie auch selber verwenden.)

via Marketing Land

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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