Die Halbwertszeit von Tweets liegt bei 24 Minuten. Futurebiz.de

Twitter Studie: Die Halbwertszeit von Tweets liegt bei 24 Minuten

4698846940_7043976b6f_z

Anders als Facebook setzt Twitter auf einen ungefilterten Feed. Das führt dazu das Nutzer theoretisch alle Tweets sehen können, aber gleichzeitig auch zu einer geringeren Sichtbarkeit. Zu viele Tweets landen im Twitter Feed und es ist nur schwer möglich sämtliche Nachrichten zu verfolgen. Somit ist auch die Halbwertszeit von Tweets sehr gering.

Facebook Beiträge haben eine längere Halbwertszeit als Tweets

Die Halbwertszeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten. Bei einem Facebook Post liegt sie bei 90 Minuten. Twitter steht für Geschwindigkeit, Breaking News und Echtzeit-Kommunikation. Drei Stärken, die aber auch Schwierigkeiten mit sich ziehen. Die Konkurrenz zu anderen Tweets ist sehr groß und ohne Filter, werden auch keine Interaktionen und Reaktionen von Followern berücksichtigt.

Wenn ReTweets und Erwähnungen für einen Tweet erfolgen, dann zu 75 % in den ersten drei Stunden nach der Veröffentlichung. Wie bei Facebook sind die ersten Stunden entscheidend und die Fülle an Tweets macht es für Unternehmen nicht gerade einfacher aus der Masse herauszustechen.

Halbwertszeit von Tweets liegt bei 24 Minuten

Twitter besteht nicht mehr nur aus 140 Zeichen und Hashtags. Fotos und Twitter Cards spielen eine immer wichtigere Rolle. Sowohl für Twitter als auch für Unternehmen. Wie bei Facebook gilt es zu analysieren welche Tweets sich am stärksten verbreitet haben und zu welchem Zeitpunkt sie veröffentlicht wurden.

Die offiziellen Twitter Statistiken sind hierfür ein erster Anlaufpunkt. Es gibt aber auch diverse Tools die euch Informationen über die Performance von Tweets liefern. An dieser Stelle möchten wir nochmals auf Buffer verweisen, die neben dem optimalen Tweet-Zeitpunkt , auch noch Statistiken über die potenzielle Reichweite eines Tweets berechnen.

Eins ist klar, wenn Tweets nicht in den ersten Stunden für Reaktionen sorgen, dann wird nicht mehr viel passieren. Über Embedded-Tweets kann es ab und an auch zu späteren Zeitpunkten zu Reaktionen kommen. Das ist aber eine Ausnahme. Für die Berechnung hat Wisemetrics 1 Mi. Tweets analysiert. Basis für die Berechnung der Interaktionen sind ReTweets (mindestens zehn ReTweets waren Voraussetzung). Favorisierungen fließen in die Berechnung nicht mit ein. In unseren Augen ist das kein Problem, da Favorisierungen kaum zu einer weiteren Verbreitung von Tweets beitragen.

Bildquelle Flickr: Fotograf –  JD Hancock

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

Kommentare