Unternehmen ertrinken in Daten aus sozialen Netzwerken [Infografik] - Futurebiz.de

Unternehmen ertrinken in Daten aus sozialen Netzwerken [Infografik]

Neben Content Marketing und Social CRM ist Big Data das Buzzword des Jahres. Die Datenmenge aus sozialen Netzwerken explodiert weiterhin, Unternehmen wissen aber häufig nichts mit den Informationen anzufangen, oder messen sie erst gar nicht.

Oberflächliches Monitoring und der fehlende Blick außerhalb der eigenen Präsenzen sind zwei Gründe für die Situation. Bei den Daten geht es aber nicht nur um das Verständnis für die Nutzer, sondern um das Wissen über die Nutzer. Wer sind meine Kunden abseits von Mail- und Postadressen. Wofür interessieren sie sich? Was beschäftigt sie und in welchem Bezug steht mein Unternehmen mit den Vorgängen.

Big Data - 1 Minute in sozialen Netzwerken

510.000 Facebook Kommentare werden pro Minute verfasst. In der gleichen Zeit kommen nochmals 347.000 Tweets dazu. Das war es aber noch nicht. Zusätzlich gibt es 2.000 Check-Ins, 5.100 Likes auf Instagram, 48 Stunden neues Videomaterial auf YouTube und 1.090 Besuche von Pinterest. Und diese Zahlen werden sich weiter steigern.

Evzdrop hat die Infografik „Drowning in Data“ erstellt und für viele Marken ist das die aktuelle Situation. 39 % überwachen keine Nutzerreaktionen in sozialen Netzwerken. Im Jahr 2013 ein unglaublicher Wert. Nichts hören, nichts sehen = nichts optimieren und nichts verstehen.

Feedback auf der eigenen Facebook Seite wird wahrgenommen und ausgewertet. Damit fängt es aber erst an. Die Anzahl der Meinungen und Diskussionen über Marken finden hauptsächlich außerhalb der eigenen Seiten und Accounts statt. Ein reines Monitoring dieser Daten macht kaum Sinn. Folgt auf das Monitoring keine Auswertung, werden Unternehmen in der Datenflut ertrinken.

Die Auswertung ist sowohl ein technischer, als auch analytischer Prozess. Es gilt zu definieren welche Daten und welche Quellen relevant sind. Auf die quantitative Auswertung MUSS eine qualitative Auswertungen folgen. 100.000 Erwähnungen haben nur eine Aussage: Es gab 100.000 Erwähnungen. Das bringt eine Marke nicht weiter.

Was wird über meine Marke erzählt? Welche Reaktionen erfolgen? Welche Quellen berichten? Wie verteilen sich die Erwähnungen (Land, Stadt, usw.)?

Es steht außer Frage das Marken sich mit den Datenmengen beschäftigen müssen. Zu viele Informationen würden ohne eine Auswertung verloren gehen. Informationen die Wettbewerber verwenden und sich hiermit in eine bessere Position bringen.

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Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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