Verschiedene Nutzerinteressen abdecken – Der Facebook Auftritt von Hyundai

Automobilhersteller gehören zu den Vorreitern  in Sachen Social Media und Facebook Marketing. Unternehmen wie BMW und Mercedes sind schon seit einiger Zeit in sozialen Netzwerken aktiv und können mit ihren Auftritten überzeugen. Doch auch die anderen Hersteller sind nicht inaktiv. Ein gelungenes Beispiel stellt die Facebook Seite von Hyundai dar. Mit aktuell ca. 134.000 Fans, kann Hyundai nicht mit Marken wie Porsche mithalten, doch der Aufbau der Seite, die redaktionelle Betreuung und die integrierten Applikationen passen gut zusammen und sorgen für den positiven Eindruck der Seite.

Wenn man sich nochmal die Gründe betrachtet, warum Nutzer „Gefällt mir“ auf einer Facebook Seite klicken, fällt einem auf, dass Hyundai versucht die verschiedenen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Eine Applikation beschäftigt sich mit Sonderangeboten, während weitere Anwendung der Unterhaltung dienen.

 

Unter dem Reiter „Personality Test“ durchlaufen Facebook Nutzer eine virtuelle Fahrt und müssen angeben, wie sie in bestimmten Situationen reagieren würden. Als Ergebnis bekommt man dann den passenden Wagen angezeigt, der im Profil des Nutzers veröffentlicht werden kann.

Eine weitere Anwendung die der Unterhaltung der Facebook Nutzer dient, ist „The Coverup„. Hier bekommt man Fragen zu Gerüchten und Vermutungen rund um das Thema Auto gestellt und die Nutzer müssen angeben, ob das Gerücht der Wharheit entspricht, oder frei erfunden ist.

Unternehmen sollten sich immer eine genaue Strategie für den Facebook Auftritt zurecht legen, sich aber immer etwas Spielraum lassen, um auf die verschiedenen Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer einzugehen. Ein Teil der Nutzer möchte von der Seite unterhalten werden, andere sind auf der Suche nach Rabatten, oder nach aktuellen Informationen zur Marke und deren Produkte.

Hyundai gelingt diese Kombination gut und bietet seinen Fans einen Mehrwert in verschiedenen Bereichen.

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Diese Frage stellt sich immer. Wie viele Inhalte soll ich allen Nutzern zur Verfügung stellen bzw. welche Inhalte sind nur für Fans zugänglich. „Fan-Only“ Content wird immer beliebter und viele Marken setzen dieses Mittel ein um Fans zu gewinnen. Das es bei manchen Nutzern auch den gegenteiligen Effekt hat, sollte den Seitenbetreibern aber auch klar sein.

  2. Wenn man allerdings direkt auf die Seite kommt erscheint zuerst folgender Hinweis: „To get in on the fun, click „Like“ on our page.“

    Ist sowas förderlich? Ich pers. würde da glaube ich nicht animiert „gefällt mir“ zu klicken, bevor ich all die Spiele ausprobieren konnte.

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