Wann macht eine Facebook Places Seite Sinn? - Futurebiz.de

Wann macht eine Facebook Places Seite Sinn?

Facebook bietet verschiedene Optionen für den Einsatz von Facebook Places. Unternehmen können eigenen Places Seiten erstellen, ihre bestehende Seite in eine Places Seite umwandeln, oder Facebook Seiten und Places Seiten zusammenführen.

Doch bevor Unternehmen eine dieser Möglichkeiten einsetzen, sollte genau überprüft werden, in wieweit Facebook Places für eine Marke überhaupt Sinn macht.

Schaut man sich mal etwas genauer auf Facebook um, findet man viele Places Seiten von Unternehmen, die nur sehr wenige Check-Ins aufweisen. Oft sind dies Büros, Firmensitze, Dienstleister und Agenturen, die fast ausschließlich von den eigenen Mitarbeitern „besucht“ werden.

Places Seiten sind besonders dann effektiv, wenn sie von einer Vielzahl von Personen aufgesucht werden und im besten Fall am Ort weitere Freunde bei ihrem Check-In markieren. Dann entfaltet sich das Potenzial von Places und die Marke erhält zusätzliche Aufmerksamkeit im Newsfeed.

Prädestiniert für Facebook Places sind unter anderem Restaurants, Bars & Clubs, Veranstaltungsorte (Hallen, Stadien), Kinos und Bekleidungsgeschäfte. All dies sind Orte die oft von mehreren, auf Facebook befreundeten, Personen besucht werden.

Ist eine niedrige Anzahl von Check-Ins ein Nachteil für meine Seite?

Auf den ersten Blick stellt eine niedrige Anzahl von Check-Ins kein Problem dar. Über den Personen denen die Seite „gefällt“, werden die Besuche ausgegeben und der Info-Bereich wird um Check-Ins und einen Kartenausschnitt erweitert. Doch da Facebook Places einen immer höheren Stellenwert einnehmen wird und Facebook die Entwicklung des ortsbasierten Features weiter vorantreibt (Facebook Deals), könnte irgendwann die Anzahl der Check-Ins zu einem Indikator für den Erfolg einer Facebook Seite werden.

Unternehmen sollten sich klar sein, wenn keine Facebook Nutzer regelmäßig einen Check-In auslösen, ist es auch nicht Sinnvoll Facebook Places zu aktivieren. Auch die Zusammenlegung von Places und Facebook Seite macht dann keinen Sinn. In den meisten Fällen hat die Places Seite nur eine geringe Anzahl von Fans und man sollte lieber auf ein paar „Gefällt mir“ Klicks mehr verzichten, als beide Seiten zu verbinden.

Eine alternative wäre, Places Seiten für spezielle Aktionen anzulegen. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn sich die Aktion wiederholt, oder der Ort für weitere Kampagnen genutzt werden kann. So bleibt der Ort von der Facebook Seite getrennt, kann aber bei Bedarf für die Aktion wiederbelebt werden. Ein Problem stellt hier der Content der Ortsseite dar, der nur unregelmäßig aktualisiert wird.

Check-Ins für Events

Marken die kaum “Besuche” erhalten können jedoch auf einem anderen Weg von Facebook Places profitieren und zwar durch Event Check-Ins. Der Vorteil ist, dass Facebook Events über eigene Seiten verfügen und somit ist der Check-In auch nur mit der Veranstaltung verbunden und nicht mit der kompletten Facebook Seite.

Welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt mit Facebook Places gesammelt?

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Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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