STUDIE: Was Unternehmen oft vergessen - Soziale Netzwerke dienen zum Pflegen von Freundschaften - Futurebiz.de

STUDIE: Was Unternehmen oft vergessen – Soziale Netzwerke dienen zum Pflegen von Freundschaften

Soziale Netzwerke sind so erfolgreich geworden, weil sie es Menschen ermöglichen, mit Freunden einfach in Kontakt zu treten bzw. Freundschaften über größere Entfernungen zu pflegen.

PEW hat hierzu aktuelle Zahlen veröffentlicht, die besagen, dass für 67 % der Hauptgrund, für eine Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk, der Kontakt zu freunden ist. Dicht gefolgt auf Kontakt zu Familienmitgliedern mit 64 %.

Dies dürfen Marken bei ihren Social Media Aktivitäten nicht vergessen und sollten ihre Strategie und ihre Applikation so aufbauen, dass die Nutzer im Vordergrund stehen und nicht das Produkt.

PEW unterteilt die Antworten in drei Kategorien: Hauptgrund, untergeordneter Grund und überhaupt kein Grund. 14 % sehen als einen Hauptgrund, dass Verbinden mit anderen Nutzern Rund um Hobbies und Interessen, an.

Für Unternehmen ist hier die sogenannten „Minor Reason“ wichtig. 35 % sehen Hobbies und Interessen zwar nicht als Hauptgrund für die Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk an, aber es spielt für sie eine Rolle.

Genau hier müssen Unternehmen Ansätzen und ihre Marke, mit dem Nutzer und seinen Freunden in Verbindung bringen. Zum Beispiel durch Inhalte, Aktionen und Applikationen. Genau dies ist auch gemeint, wenn Facebook von „Social by Design“ spricht.

Nutzer interagieren mit ihren Freunden und diese Interaktion sollen durch Applikationen gefördert werden.

So funktionieren auch die neuen Open Graph Applikationen. Spotify zeigt an, welche Musik Freunde von mir hören und daraus entwickeln sich Diskussionen. Mein Freund spielt ein Social Game und ich sehe dies im Ticker der Canvas-Seite und werde so ebenfalls auf das Spiel aufmerksam und versuchen meine Freunde zu besiegen bzw. spiele mit ihnen zusammen.

Social Games werden oft belächelt, aber was die Verknüpfung zu Freunden und den Einsatz von Ticker-Meldungen und Postings betrifft, können sich viele Marken noch ein Stück von Zynga und Co. abschneiden.

Die komplette Studie könnt ihr euch hier kostenlos runter laden.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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