Wie bekommt man mehr Repins auf Pinterest?

Gestern habe wir euch eine Infografik vorgestellt, die den optimalen Zeitpunkt für einen “Pin” dargestellt hat. Heute geht es etwas tiefer ins Detail. Dan Zarella hat mal wieder eine sehr gelungene Analyse veröffentlicht, die sich mit dem Thema Repins und optimale Pins auf Pinterest beschäftigt.

Wie bei anderen sozialen Netzwerken, ist die persönliche Komponente bzw. Beschreibung ein entscheidender Faktor. Teilt man auf Twitter lediglich einen Link erhält man keine Reaktionen. Teilt man auf Facebook ein Foto ohne Kommentar, oder Titel, erhält man weniger Reaktionen. Auch bei Pinterest ist dieser Faktor entscheidend. Veröffentlicht man ein Foto, sollte auch eine Beschreibung mit hinzugefügt werden. Entscheidend ist, dass man die Beschreibung nicht zu kurz und nicht zu lang verfasst.

Bildquelle

Um die 20 Zeichen soll zu einem optimalen Ergebnis führen. Die meisten Repins wurden bei einer Beschreibung von 33 Zeichen gemessen.

(kleiner Tipp: Wer Schreibfaul ist, kann die gewünschte Beschreibung einfach auf der jeweiligen Webseite markieren. Diese wird dann automatisch von Pinterest übernommen.)

Ist natürlich alles hinfällig, wenn das Foto keine Aufmerksamkeit erweckt bzw. nicht von den richtigen Nutzern gesehen wird.

Welche Worte am häufigsten verwendet und Repinned werden, spiegelt ein wenig das “Klischee” der Pinterest Nutzerschaft wieder. Fotos zum Thema Essen und Rezepte erhalten die meisten Repins. Hochzeit taucht in der Untersuchung übrigens nicht auf. Das Thema Design wird am häufigsten in der Foto-Beschreibung aufgegriffen. Kein Wunder, denn Design ist bei vielen Pinterest-Nutzern als Board vertreten.

Was ist eigentlich wichtiger auf Pinterest? Ein Kommentar, oder ein Like? Klare Antwort, ein Like. Je mehr Likes ein Pin hat, um so häufiger wird er erneut geteilt. Kommentare schaden sicherlich nicht, aber sind nicht das wichtigste Element von Pinterest. Ihr merkt es sicher auch bei eurem eigenen Nutzerverhalten. Welche Funktionen verwendet ihr häufiger? Kommentare, Likes, oder Repins? Die Reihenfolge dürfte Repins, Likes und Kommentare ausfallen.

Der letzte Punkt behandelt die Größe von Bildern. Ergebnis: Große Bilder erhalten mehr Repins. Verständlich, obwohl ich persönlich kein Freund von kompletten Infografiken auf Pinterest bin.

So nutzt ihr Pinterest optimal

Interessante Ergebnisse, die aber nur dann funktionieren, wenn die Fotos auch einen entsprechenden Mehrwert bieten. Was sowohl Nutzer, als auch Marken aus dieser Studie mitnehmen sollten ist, dass man mit kleinen Änderungen seine Reichweite auf Pinterest steigern kann. In diesem Sinne, immer an eine gute Beschreibung und optimale Größe des Fotos/Bildes denken, um ein optimales Resultat zu erzielen.

Jan Firsching

Autor bei Futurebiz und technischer Planer/Berater bei der Agentur und Facebook PMD BRANDPUNKT. Jan Firsching berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen und Social Media Konzepten.

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