Informationsoverload auf Facebook – Einstellungen der Updates sind entscheidend - Futurebiz.de

Informationsoverload auf Facebook – Einstellungen der Updates sind entscheidend

Ein zentraler Newsfeed, ein Ticker, Freunde, Seiten, Gruppen, Apps und verschiedene Facebook Listen. Diese Faktoren beeinflussen die Anzahl von Meldungen, die ein Facebook Nutzer täglich erhält.

Auf der f8 in Berlin hat Ethan Beard von Facebook erzählt, der Hauptgrund dafür, warum Nutzer keine Inhalte auf Facebook veröffentlichen ist, dass sie ihre Freunde nicht zu spammen möchten. Das ist auch der Hauptgrund für die Einführung des Tickers. Hier sollen Informationen angezeigt werden, die von Nutzern ausgelöst wurden, diese Inhalte sollen aber nicht so prominent wie ein Status Update, oder Fotos präsentiert werden.

Die Aussage von Ethan ist vollkommen richtig. Sicher hat man sich selber schon öfter dabei ertappt, dass man zum Beispiel einen Link teilen wollte, dann aber überlegt hat “ich lass es doch lieber, ich hab ja heute schon drei Posts veröffentlicht”.

Die Kontrolle liegt hier aber nicht nur beim Absender, sondern jeder Nutzer kann genau einstellen welche Art von Updates (Aktivitäten) er in seinem Feed sehen möchte und welche nicht. Dies gilt sowohl für einzelne Nutzer, als auch komplette Facebook Listen, die auch Seiten enthalten können.


Für Personen ist die Funktion relativ leicht erklärt. Facebook bietet die Möglichkeit genau zu wählen, welche Informationen man erhalten möchte und welche nicht. Einmal gibt es hier grobe Einstellungen, die man für einzelne Nutzer festlegen kann (z.B. alle Updates oder “nur wichtige Updates”). Bei Listen kann man genau angeben, ob man zum Beispiel Kommentare und Gefällt mir Klicks sehen möchte, oder doch lieber nur Status Updates und Fotos.

Listen dienen hauptsächlich dazu, Freunde in spezielle Kategorien zu unterteilen. Es besteht aber auch die Option Facebook Seiten in eine Liste aufzunehmen. Wählt man jetzt nur Fotos aus, erscheinen nun auch keine Posts mehr von den Seiten in dieser Liste, sondern nur noch veröffentlichte Fotos.

Im “alten” Newsfeed bestand noch die Option die Ansicht nach Postings von Seiten zu filtern. Mit dem zentralen Feed ist das jetzt nicht mehr möglich. Wer also auf Nummer sicher gehen und keinen Post einer bestimmten Seite mehr verpasssen möchte, packt sich seine Lieblingsseiten einfach in eine Liste und stellt ein, welche Updates man erhalten möchte.

Für viele Nutzer sind Listen immer noch ein sehr neues Feature und werden in ihrer Funktionalität kaum ausgereizt. Man sollte sich einfach mal ein paar Minuten damit beschäftigen und sich beispielsweise eine Liste zu einem bestimmten Thema anlegen, die sowohl Posts von Personen, als auch Seiten beinhaltet. Erscheinen hier zu viele Infos, einfach über den Filter festlegen welche Inhalte in die Liste sollen und welche stören.

Mit gut strukturierten Listen kann man sich Facebook wesentlich übersichtlicher gestalten und findet auch schneller relevante Informationen, auch wenn diese keine “Top Stories” sind.

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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