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Marketing: Otto startet auf facebook

Vor 14 Tagen startete Otto die kurz vorher eingerichtete facebook Seite mit folgender Begrüßung: „Hallo liebe Facebook-Freunde, seit heute sind wir nun auch bei Facebook. Wir werden euch hier interessante Angebote, Hintergrundinfos und weitere spannende Themen rund um OTTO präsentieren.“

Wir haben Andreas Frenkler, Bereichsleiter E-Commerce bei OTTO, zu den Zielen befragt. Hier seine Antworten:

1. Welches Potential sehen Sie für Otto auf facebook?
Unser Ziel ist, den Facebook-Nutzern interessante Inhalte rund um unsere Produkte und das Haus OTTO zu präsentieren. Auf Facebook können wir neben bestehenden OTTO-Kunden auch neue Zielgruppen erreichen. Das Potential hängt stark von der weiteren Entwicklung der Facebook Community und auch von der technischen Flexibilität der Plattform ab. Wir werden einiges ausprobieren, um Erfahrungen zu sammeln.

2. Welche Bedeutung kommt der Präsentation von Produkten zu?
Wir werden natürlich auch Produkte in unserem Public-Profile präsentieren. Wir legen Wert darauf, dass diese Produkte und die Darstellung zu den Nutzern auf Facebook passen. Wir werden hierbei unsere Kompetenz im Bereich Mode & Lifestyle zum Ausdruck bringen, was uns ja zum Beispiel auch in unserem Blog www.twoforfashion.de und natürlich auf www.otto.de gut gelingt. In diesem Sinne werden wir unter anderem auch Hintergrundmaterial beispielsweise von Fotoshootings von den präsentierten Produkten darstellen. Die Kommunikation auf Facebook ist sehr direkt, und das sollte sich auch in der Diktion und dem von uns präsentierten Content wiederfinden. Besonders die vielfältigen Möglichkeiten der bidirektionalen Kommunikation innerhalb von Facebook bieten uns gerade beim Umgang mit Produkten interessante Anwendungsfälle.

3. Wie wird die facebook Aktivität in die gesamte Online Strategie (spez. auch die Otto Website) eingebunden?
Eine Einbindung auf www.otto.de wird stufenweise in der nächsten Zukunft erfolgen.

Die Otto Seite bei facebook enthält die Anwendung Happy Preis. Hier präsentiert Otto jeden Tag einen Sonderpreis:

otto

Dazu gibt es in Anlehnung an die Social Shopping Clubs eine Vorschau und eine Liste der verpassten Aktionen. Beides macht Sinn, wie auch das RSS Abo und die Funktion Freunde einladen. Fraglich ist aber, ob diese Funktion allein Netzwerkeffekte auslösen kann. Denn es fehlt vor allem eine Funktion, das konkrete Produkt zu empfehlen. Nur dass würde der Seite wirklich Nutzer zuführen, wenn es der facebook Nutzerschaft entsprechende und trendige Produkt sind (nicht Waschmaschinen).

Fazit: Als erster Schritt ein sehr guter Ansatz von Otto mit Ausbaupotential. Wenn die Fanbasis wächst, machen sicherlich exklusive Angebote für facebook Nutzer Sinn, wie es etwas Carrefour macht.

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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