15 % höhere Interaktionsrate mit Emojis auf Instagram. - Futurebiz.de

15 % höhere Interaktionsrate mit Emojis auf Instagram.

Durch die Auswahl der richtigen Hashtags auf Instagram können Interaktionen und zusätzliche Reichweite generiert werden. Es sind aber nicht nur Hashtags, welche die Interaktionen auf Instagram positiv beeinflussen. Auch Emojis haben positive Effekte auf die Interaktionsraten. Quintly hat in einer aktuellen Version seiner Studie ermittelt, dass sich die Anzahl der generierten Interaktionen nochmals deutlich gesteigert hat, wenn Unternehmen Emojis verwenden. Interessant ist nicht nur welche Emojis am häufigsten verwendet werden, sondern auch wie prominent Emojis auf Instagram sind.

Jeder Zweite Instagram Post enthält Emojis

57 % der von Quintly analysierten Profile verwenden Emojis. Jeder zweite Instagram Post enthält mindestens ein Emoji. Die Anzahl der Unternehmen, die Emojis verwenden hat sich somit kaum gesteigert.

Somit spielen Emojis nicht nur in mobile Messenger Apps und auf Twitter eine wichtige Rolle.

Im Vergleich zu 2016 nutzen zwar immer mehr Instagram Accounts Emojis. Der Anstieg bei der Nutzung hat sich aber verlangsamt.

Instagram Nutzung von Emojis

Quintly hat über 29.000 Instagram Profile und 5,9 Mio. Posts analysiert. Eine Erkenntnis ist, dass je größer ein Instagram Account ist (Follower), umso häufiger kommen Emojis zum Einsatz. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Foto oder ein Instagram Video handelt. So kann man sagen, dass Emojis nicht nur die Interaktionen von Fotos steigern, sondern auch die Aufrufe von Instagram Videos.

Emojis auf Instagram Fotos und Videos

Höhere Interaktionsraten für Instagram Inhalte mit Emojis

Welche genauen Auswirkungen die Verwendung von Emojis auf die Interaktionsrate hat, zeigt ein Vergleich von Inhalten, die einmal mit und einmal ohne Emojis veröffentlicht wurden. Beiträge ohne Emojis erzielen eine durchschnittliche Interaktionsrate von 1,92 %. In 2016 waren es 1,77 % Werden Emojis verwendet, liegt die durchschnittliche Interaktionsrate bei 2,21 %. Ein Plus von 15 %! Bei den Interaktionsraten lässt sich feststellen, dass sie angestiegen. Sowohl Instagram Inhalte mit als auch ohne Emojis, haben eine höhere Interaktionsrate als noch in der Studie für 2016.

Natürlich variieren die Interaktionsraten je nach Instagram Account, den veröffentlichten Inhalten und den Followerzahlen. Bei einer Datenbasis von 5,9 Mio. Beiträgen wird jedoch deutlich, dass sich Emojis positiv auf die Interaktionen auswirken.

Emojis werden als Stilmittel und zur Verstärkung von Emotionen eingesetzt.  Das kennt jeder von seinem eigenen Verhalten. Auf Instagram werden Emojis auch als Stilmittel eingesetzt. Aber auch als Tool, um die Interaktionen zu steigern. Wie bei Hashtags gilt natürlich, dass nur passende Emojis ausgewählt werden sollten. Zusätzlich sollte man sich immer fragen, ob die Emojis auch so interpretiert werden, wie man es sich selber vorstellt.

Neben Captions sind Emojis auch in Kommentaren auf Instagram sehr beliebt. Hier aber oftmals nicht als Stilmittel, sondern es geht einfach schneller mit einem Emoji auf ein Kommentar zu reagieren, als eine Antwort zu formulieren.

Neben den positiven Effekten auf die Instagram Interaktionen hat Quintly auch die meist verwendeten Emojis auf Instagram für 2017 ermittelt. Wie in 2016 ist das Kamera Emoji der Spitzenreiter. Passend zu Instagram.

Instagram Emojis - Interaktionen Studie 2017

In der Studie findet ihr noch weitere Statistiken. Je nachdem wie viele Follower eure Accounts haben, könnt ihr in den Ergebnissen sehen, welche Auswirkungen Emojis auf eure Interaktionen haben können. Klar ist aber auch, dass Emojis nicht allein für den Erfolg entscheidend sind. Gleiches gilt für Hashtags. Beide Mittel können Interaktionen positiv beeinflussen. Aber nur dann, wenn die Inhalte auch ohne Hashtags und Emojis funktionieren. Schlechte Inhalte können mit Hashtags und Emojis auch nicht gerettet werden.

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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