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Soziale Netzwerke beerdigen Instant Messenger Dienste

Wie hat sich die Online-Zeit innerhalb eines Jahres verschoben? Dieser Frage ist Holger Schmidt auf den Grund gegangen und die Ergebnisse sind besonders für Instant Messenger Dienste verheerend.

Innerhalb von nur 12 Monaten ist die Online-Zeit für Instant Messenger um über 50 % eingebrochen. Im Gegenzug haben soziale Netzwerke um über 50 % zugelegt. Man kann also sagen Facebook und Twitter vernichten Instant Messaging.

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Zu den weiteren Verlierern, aber nicht in diesem Ausmaß, zählen die gute alte E-Mail (-6 %), Auktionen (-21 %) und Portale wie T-Online mit einem Minus von 24 %.

Im europäischen Vergleich sieht es etwas anders aus, denn hier konnte die E-Mail im Vergleich zu 2010 um 17 % zulegen. Den größten Zuwachs, noch vor Facebook & Co., konnten Nachrichten- und Informationsseiten für sich verbuchen (gemessen am prozentualen Zuwachs).

Was die reine Online-Zeit betrifft, führen soziale Netzwerke sowohl in Deutschland (18,4 Mrd. Minuten), als auch in Europa (156,9 Mrd. Minuten) mit weitem Abstand.

Der Abgesang trifft sicher auf viele, aber nicht alle Instant Messenger zu. Skype wird sicher auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, nur wird hier über eine Desktop-App agiert. Auch im mobilen Bereich wird Instant Messenging weiterhin stark vertreten sein, sei es über WhattsApp, oder über den Facebook Messenger und iMessage.

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