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TikTok Interaktionsrate im Durchschnitt 7x so hoch wie auf Instagram

Die durchschnittliche Interaktionsrate auf TikTok liegt bei 5,96 %. Damit liegt sie im Vergleich zu Instagram, Facebook und Twitter deutlich höher.

5,96 % durchschnittliche Interaktionsrate auf TikTok vs. 0,83 % auf Instagram

Dass die durchschnittliche Interaktionsrate auf TikTok höher ist, mag keine Überraschung sein. Wie groß der Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken ist aber vielleicht schon.

socialinsider hat sich die branchenübergreifenden Interaktionsraten von TikTok, Instagram, Facebook und Twitter angesehen und auch die Entwicklung gegenübergestellt. Während die Interaktionsrate auf TikTok angestiegen ist, ist sie in den anderen sozialen Netzwerken gesunken. Nicht dramatisch gesunken, aber TikTok konnte in der Studie als einziges Netzwerk zulegen.

In der Studie wurde die durchschnittliche Interaktionsrate auf Basis der Followerzahlen berechnet, um eine Vergleichbarkeit zu schaffen. Dies führt aber auch dazu, dass ein wichtiger Effekt von TikTok nicht berücksichtigt wird: der „Für Dich“-Feed. Hier können auch kleiner Accounts sehr viele Interaktionen generieren, da dies aber zum Prinzip von TikTok gehört und ein Vergleich auf Basis der erzielten Views oftmals nicht möglich ist, ist die Herangehensweise nachvollziehbar.

Man muss aber auch anmerken, dass die Interaktionen aus Stories und Reels nicht berücksichtigt werden. Am Vorsprung von TikTok sollte dies aber nichts ändern.

Aber es geht doch nicht nur um Interaktionen, Follower & Views

Interaktionen und auch durchschnittliche Interaktionsraten sagen nicht immer etwas direkt über den Erfolg von Social Media Strategien und Social Media Kampagnen aus. Sie sind aber ein Indikator und haben Einfluss auf anderen Statistiken wie zum Beispiele die Wiedergabedauer von Videos oder Brand Awareness.

Des Weiteren zeigen sie, wo die Aktivität der Nutzer*innen liegt und diese Aktivität hängt auch immer von der Verweildauer in einem sozialen Netzwerk verbringe. Je mehr Zeit Nutzer*innen auf TikTok, Instagram und Co. verbringen, umso mehr Inhalte konsumieren und um mit so mehr Inhalten interagieren sie.

Die deutlich höhere Interaktionsrate auf TikTok deckt sich mit einer anderen Studie von AppAnnie, die sich auf die monatliche Verweildauer bezieht. Die Verweildauer auf TikTok ist demnach 3x so hoch wie auf Instagram. Das macht sich auch bei den Interaktionen bemerkbar.

FMCG-Branche führend, mit einer durchschnittlichen Interaktionsrate von fast 16 %

In der Studie geht socialinsider auch auf einen Branchenvergleich ein. Mit 15,82 % ist die FMCG-Branche dabei führend. Auf den nächsten Plätzen folgen Erfrischungsgetränke, Schmuck, NGOs und die Automotive-Branche. Alles Branchen, die über eine sehr hohe Social Media Affinität verfügen und zum Großteil auf Instagram und auf TikTok unterwegs sind.

Es kommt auch immer stärker zu internen Vergleichen der eigenen Aktivitäten und der genutzten Kanäle.

Die Ergebnisse der Studie untermauern nochmals, warum Reels und die Bewegtbild-Offensive von Instagram eine so hohe Priorität genießen. Es geht hier um Creator, jüngere Nutzer*innen, aber es geht auch um Marken und Unternehmen und mögliche Shifts von Media-Budgets. Instagram investiert sehr viel. Je mehr Video-Content verfügbar ist und je mehr Creator Reels exklusiv produzieren, umso stärker wird die Position von Instagram in diesem Bereich. Einfach wird es dennoch nicht. Denn natürlich investiert auch TikTok sehr viel und hat sich schon lange als „der“ Wettbewerber von Instagram etabliert.

In der Studie findet ihr auch noch weitere Branchenvergleiche für Instagram, Facebook und Twitter. Wer seine eigenen Zahlen also einmal vergleichen möchte, wird hier fündig.

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