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Was will Facebook mit der Social Gifting App Karma?

Facebook wird nicht müde und ist weiter auf Shopping-Tour. Nachdem erst vor wenigen Tagen die Übernahme von Lightbox bekanntgegeben wurde, hat sich Facebook kurz vor dem Börsengang noch schnell die Social Gifting App (Service) Karma gesichert.

Bei Instagram und Gowalla waren die Hintergründe ziemlich offensichtlich, doch was will Facebook mit Karma?
Die Antwort ist quasi die Gleiche: Facebook Mobil stärken und neue Geschäftsmodelle für die wachsende mobile Nutzung aufbauen.

Was macht Karma?

Mittels Karma konnten Nutzer Freunden besondere Geschenke zukommen lassen, die unter anderem auf Facebook Interessen, veröffentlichten Status Updates und neuerdings auch Lebensereignissen basieren. Eine nette Idee, die verschiedene Einsatzmöglichkeiten des Open Graphs gut einsetzt.

Facebook wird sich die Technologie und vor allem die Geschäftsidee von Karme zu nutze machen und versuchen verstärkt in die Felder des Social bzw. Mobile Commerce vorzudringen. Eine Kombination mit Facebook Offers wäre ebenfalls vorstellbar. So könnten nicht nur allgemeingültige Angebote von Unternehmen veröffentlicht werden, sondern Nutzerspezifische. Der ein oder andere wird hierbei sicher hellhörig.

Wie eine Integration genau aussehen wird, ist momentan reine Spekulation. Vorstellbar wäre, dass Marken verschiedene Angebote in einen Art Pool packen und Nutzer sich das passende Geschenk raus picken können.

Facebook wird bei Karma nicht an Verkaufen denken, sondern eher an ein weiteres Feature für Nutzer und Unternehmen. Karma verkörpert die Facebook Philosophie Social by Design und konzentriert sich auf die Kommunikation zwischen Nutzern. Gleichzeitig steckt aber auch ein wirkungsvolles Geschäftsmodell dahinter, welches auf Open Graph Informationen aufbaut. Also genau das, was Facebook möchte.

Anders als Lightbox, wird Karma als eigene App bestehen bleiben.

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