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Wertorientiertes Marketing ist mehr als ein Social Media Post zum Veganuary

Veganuary, Pride Month, LGBTQ oder Female Empowerment stehen bei vielen Marken und Unternehmen auf der Agenda. Oftmals geht es aber nicht über eine kurzweilige Kampagne und einen Social Media Post hinaus. Warum aber gerade Brandstanding und ein wertorientiertes Marketing immer mehr an Relevanz gewinnt, zeigen speziell die letzten Jahre und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Wertorientiertes Marketing steht ganz oben auf der Agenda

Für 30 % der Marketingverantwortlichen verändert sich der Marketingfokus 2022 und ein wertorientiertes Marketing hat den größten Einfluss auf den Erfolg von Marketingaktivitäten. Dies geht aus einer Umfrage von WPPROMOTE hervor.

Somit schätzen die befragten Marketingverantwortlichen Brandstanding wichtiger als die Aktivität in neuen sozialen Netzwerken ein. Des Weiteren betont die Umfrage, dass eine klare Positionierung zu bestimmten Themen großen Einfluss auf die Performance hat.

Wertorientiertes Marketing betrifft alle Touch Points, aber speziell soziale Netzwerke entscheiden hier über den Erfolg und die Glaubwürdigkeit. Wo wir wieder bei dem Beispiel Veganuary wären. Es gab viele Social Media Inhalte von Unternehmen zu dem Thema. Doch wie sieht es mit den Inhalten aus, wenn der Veganuary vorbei ist? In vielen Fällen kommt da leider nichts mehr.

Es geht um eine glaubwürdige und dauerhafte Kommunikation, die sich in sämtlichen Marketingaktivitäten widerspiegelt. Handelt es sich lediglich um einen Instagram Post, dann ist das keine Positionierung und dementsprechend bleibt der Effekt auch aus.

Neue soziale Netzwerke als Testfeld?

Die Erschließung von neuen sozialen Netzwerken hat für viele der Befragten ebenfalls großen Einfluss auf den Marketingerfolg 2022. Die Aktivität in neuen Social Media Kanälen geht dabei oftmals mit einer niedrigeren Aktivität in etablierten Kanälen einher. Bestes Beispiel ist der Wechsel von Facebook zu Instagram First. Bedeutet dies 2022 also TikTok First?

Natürlich kommt das immer auf das jeweilige Unternehmen und Branche an. 2022 wird sicher ein Jahr sein, in dem es für immer weitere B2B-Unternehmen „LinkedIn First“ heißt.

Für viele Unternehmen stellt ein Fokus auf eine wertorientierte Kommunikation jedoch eine deutlich größere Herausforderung als ein neuer Social Media Kanal dar. Worin Unternehmen immer besser werden, ist eine kanalspezifische Social Media Kommunikation. Doch muss diese nun ein viel größeres und ganzheitliches Thema abdecken. So ist es vorstellbar, dass Unternehmen neue Kanäle als eine Art Testfeld nutzen und hier nicht nur kanalspezifisch, sondern auch Unternehmenswerte und Positionen in den Fokus stellen.

Das ist ein erster Schritt, der langfristig auf alle Social Media und Owned Channels übertragen werden muss.

Weitere Ergebnisse der Umfrage findet ihr bei WPPROMOTE.

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