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YouTube verrät seine besten Tricks für mehr Reichweite mit Shorts

YouTube Shorts Editor mit interaktiven Stickern für mehr Community-Engagement

Shorts kamen 2022 auf rund 30 Milliarden Aufrufe pro Tag, im März 2025 waren es bereits rund 90 Milliarden Aufrufe täglich. YouTube hat jetzt in zwei aktuellen Blogbeiträgen konkrete Tipps veröffentlicht, wie ihr aus dem Format eine echte Community aufbaut statt nur Views zu sammeln. Julia Lee Harter, Culture and Entertainment Editor bei YouTube, erklärt darin, welche Funktionen ihr dafür nutzen solltet und wie ihr Shorts gezielt einsetzt, um auch eure langen Videos nach vorne zu bringen.

Diese Tools helfen euch bei ersten Shorts-Ideen

Wer nicht weiß, womit er anfangen soll, findet laut Harter direkt in der App mehrere Werkzeuge zur Inspiration, die sie in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst hat. Die Remix-Funktion bietet vier Optionen: Ton, Collab, Greenscreen oder Ausschnitt. So entsteht aus jedem fremden Short mit wenigen Klicks eine eigene Version.

Auch ein Blick in die Audio-Bibliothek lohnt sich. Über den Button „Sound hinzufügen“ seht ihr aktuell trendige Sounds und könnt sie direkt übernehmen.

Wer lieber nach Themen sucht, sollte Hashtags ausprobieren. Jede Nische auf YouTube hat ihre eigenen Tags, von #booktube bis #learnonshorts, und ein Klick darauf führt zur Pivot-Seite mit den erfolgreichsten Formaten der Community.

Für alle, die einfach nur schnell drehen wollen, gibt es fertige Templates. Sie übernehmen Schnitttempo, Musik und Schnittfolge, ihr müsst nur euer eigenes Material einsetzen.

Harters letzter Tipp ist simpel, aber wichtig. Regelmäßig den offiziellen YouTube Blog checken lohnt sich, weil das Team dort neue Features und Trendreports oft vor dem breiten Rollout teilt.

Interaktive Sticker machen aus Zuschauern echte Fans

Der zweite Teil der Tipps dreht sich um Community-Aufbau über interaktive Sticker im Shorts-Editor. Der Umfrage-Sticker lässt Zuschauer:innen zwischen zwei Antworten wählen, der Quiz-Sticker funktioniert ähnlich, hier legt ihr zusätzlich die richtige Antwort fest. Beide binden Zuschauer:innen aktiv statt passiv ein.

Mit dem Frage-und-Antwort-Sticker können Zuschauer:innen eigene Texte eintippen. Harter nennt das eine Fundgrube für neue Videoideen, weil ihr direkt seht, was eure Community interessiert.

Der „Auch ich“-Sticker geht noch weiter. Zuschauer:innen drehen ihre eigene, verlinkte Antwort auf euren Short, dadurch entsteht eine ganze Kette an Folgevideos, die euren Content in neue Ecken der Plattform trägt.

Wer auf gute Kommentare stößt, sollte laut Harter nicht nur schriftlich antworten. Über die Antwortfunktion auf der Watch-Page dreht ihr einen Short direkt als Kommentarantwort, der Kommentar erscheint dabei automatisch als Sticker im Video.

Der Brückenschlag von Shorts zu Langform-Videos

Harters Tipp zur Verzahnung mit längeren Videos zielt genau auf diesen Punkt: Shorts sollen als Einstieg dienen, nicht isoliert stehen. Den direkten Draht dazu liefert der Link zu verwandten Videos in jedem Short.

Damit der Link auch geklickt wird, braucht es eine klare Handlungsaufforderung im Video, etwa einen Zeigefinger auf den Link oder ein eingeblendetes Thumbnail. Genauso wichtig, das lange Video muss sofort einlösen, was der Short versprochen hat, denn ein langes Vorgeplänkel verliert genau diese Zuschauer:innen.

Wer experimentierfreudig ist, kann sich laut Harter zusätzlich an vertikalen Livestreams im Shorts-Feed versuchen, einem Format, das YouTube weiter ausbaut.

Kleine Funktionen mit großer Wirkung

Diese Tipps klingen simpel, gerade deshalb werden sie oft übersehen. Wer regelmäßig postet, aber wenig Interaktion bekommt, sollte einen Sticker pro Woche testen und die Kommentarzahlen beobachten. Genauso lohnt sich der Link zu Langform-Videos für alle, die Shorts bisher isoliert nutzen. Während Plattformen wie X mit Grok im Ads Manager auf automatisierte KI-Empfehlungen setzen, liefert YouTube hier bewusst einfache Hebel für organisches Wachstum.

Blogger in Charge bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Digital & Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. Jan Firsching berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien. Zu Futurebiz ConsultingBlogger in charge at Futurebiz. Speaker, author and senior digital & social media consultant at the BRANDPUNKT agency. Jan Firsching advises brands and companies on the development and implementation of digital and social media strategies.

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