
Der Instagram-Posteingang war schon vorher kein ruhiger Ort. Seit dem 13. Mai hat Meta Instants hineingepackt, eine Funktion, die spontane Schnappschüsse direkt aus den DMs heraus verschickt, ohne Vorschau, ohne Bestätigung, direkt an die Freundesliste. Wer die Funktion nicht braucht oder schlicht keine weiteren Ablenkungen im Posteingang will, kann Instagram Instants deaktivieren. Wo die Option steckt und was ihr sonst noch wissen solltet, zeigen wir euch hier.
Instagram Instants deaktivieren: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Option ist etwas versteckt, aber sie ist da. Öffnet euer Instagram-Profil, tippt oben rechts auf die drei Balken und öffnet die Einstellungen. Scrollt dann zu „Content-Präferenzen“ und aktiviert dort den Regler bei „Instants im Postfach verbergen“.
- Öffnet euer Instagram-Profil
- Tippt oben rechts auf die drei Balken und öffnet die Einstellungen
- Scrollt zu „Content-Präferenzen“
- Aktiviert den Regler bei „Instants im Postfach verbergen“
Sobald der Regler aktiv ist, verschwindet das Feature vollständig aus dem Posteingang. Ihr schickt keine Instants mehr und empfangt auch keine. Wer die Funktion später doch ausprobieren möchte, schaltet den Regler einfach wieder aus.
Instants nur pausieren statt dauerhaft ausschalten
Wer noch nicht ganz sicher ist, kann Instants auch vorübergehend ausblenden. Dazu den Stapel im Posteingang gedrückt halten und nach rechts wischen. Nach links wischen bringt ihn zurück. Praktisch für alle, die erst mal Abstand brauchen, bevor sie sich entscheiden.
Foto bereits versehentlich verschickt? So holt ihr es zurück
Direkt nach dem Abschicken erscheint kurz ein „Rückgängig“-Button unter dem Auslöser. Wer schnell genug tippt, zieht das Foto zurück, bevor es jemand sieht. Wer dieses Fenster verpasst, öffnet das Archiv und löscht das Instant dort manuell, solange die Empfänger es noch nicht geöffnet haben. Das Archiv erreicht ihr über das Vierfeld-Symbol oben rechts in der Kameraansicht.
Warum viele Instagram Instants ausschalten wollen
Wer Instagram bewusst als privaten Fotokanal nutzt und BeReal-ähnliche Spontanität schätzt, wird mit Instants etwas anfangen können. Für alle anderen ist es schlicht eine Funktion zu viel in einer App, die ohnehin schon voll genug ist.
Das eigentliche Problem liegt in der Standardeinstellung. Ein Tap auf den Auslöser schickt das Foto sofort an die gesamte Freundesliste, ohne Vorschau, ohne Bestätigung. Viele haben so bereits Fotos geteilt, ohne es in dem Moment zu bemerken. Dazu kommt: Alle gesendeten Bilder landen in einem privaten Archiv, das bis zu einem Jahr gespeichert bleibt und aus dem Instagram später sogar Story-Rückblicke zusammenstellen kann. Wirklich flüchtig sind die Momente also nicht.
Fazit: Instants ausschalten lohnt sich
Wer Instants deaktiviert, verliert nichts, was Instagram vorher nicht schon geboten hat. Die gewohnte DM-Funktion bleibt vollständig erhalten. Und sollte Meta die Standardeinstellungen irgendwann überarbeiten, lässt sich die Funktion jederzeit wieder einschalten.
Blogger in Charge bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Digital & Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. Jan Firsching berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien. Zu Futurebiz Consulting
Blogger in charge at Futurebiz. Speaker, author and senior digital & social media consultant at the BRANDPUNKT agency. Jan Firsching advises brands and companies on the development and implementation of digital and social media strategies.



