Facebook Offers: Kostenlos und direkt über den Publisher erstellbar - Futurebiz.de

Facebook Offers: Kostenlos und direkt über den Publisher erstellbar

Ein Thema auf der diesjährigen FMC waren auch Facebook Offers. Seit einiger Zeit wurde an diesem Feature herum experimentiert und Unternehmen, die in Kontakt mit einen Facebook Ansprechpartner für Anzeigen sind, können das Feature schon verwenden.

Laut dem Facebook Hilfebereich sind Offers kostenlos und können direkt über den Facebook Publisher erstellt werden. Hierfür gibt es ein zusätzliches Symbol, wie für einen regulären Status Update. Ähnlich wie bei einer Werbeanzeige, werden die Laufzeit, ein Foto und die Bedingungen des Angebotes definiert.

Da es sich bei einem Angebot um einen Post handelt, kann der Beitrag auch in der Chronik hervorgehoben, oder fixiert werden. Läuft ein Angebot beispielsweise sieben Tage, kann es für den gesamten Zeitraum an der obersten Position in der Chronik dargestellt werden.

Unter jedem Angebot wird angezeigt, wie viele Nutzer es beansprucht haben. Ist dieser Wert gering, empfiehlt Facebook das Angebot mit Sponsored Stories bzw. einer Page Post Ad zu unterstützen :). Hierauf setzt Facebook und sieht in seinen Offers einen weiteren Anreiz für Unternehmen, zusätzliches Werbebudget zu investieren.

Aktuell sind die Angebote nur für einige Unternehmen verfügbar, in naher Zukunft sollen aber immer mehr Seiten die Möglichkeit bekommen, ein Angebot zu erstellen.

Im Vergleich zu Coupon-Applikationen bieten Offers einige Vorteile. Es ist ein offizielles Produkt von Facebook und man kann davon ausgehen, dass die Sichtbarkeit im Newsfeed dementsprechend ausfällt. Hat sich ein Nutzer bisher einen Coupon über eine App gesichert, wurde oft eine Teilen-Funktion integriert, die aber von den meisten Nutzern nicht eingesetzt wurde.

Bei Offers könnte dies anders sein, da der Prozess einfacher und flüssiger ist.

Aus vielen Statistiken geht hervor, dass Nutzer sich mit Marken verbinden, um Sonderangebote und Rabatte zu erhalten. Bei Offers wäre diese Verbindung nicht nötig, da alle Nutzer theoretisch den Beitrag sehen und auch das Angebot wahrnehmen können, ohne Fan der Seite zu sein.

Wenn sich Offers durchsetzen, wird dies wohl das Ende der Coupon-Apps bedeuten. Zwar können diese Apps nach wie vor Problemlos integriert werden, wenn Offers aber für bessere Resultate sorgen, werden sich Unternehmen schnell von diesem Verfahren abwenden.

Mehr zu Facebook Offers in der Facebook Hilfe

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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