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Haftung & Sanktionen – Was ist Rundfunk? Wann bestehen Kennzeichnungspflichten? Dr. Tobias Schmid (LFM) im Interview

Am 21. März 2017 wurde in einer Entscheidung der Landesanstalt für Medien das Angebot von PietSmiet TV als Rundfunk bewertet. Streaming und Rundfunk? Kein neues Thema, aber die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass es wie bei der Kennzeichnungspflicht von Influencern Inhalten hier viele Fragen und unterschiedliche Meinungen gibt.

Tobias_Schmid_Speaker_FotoDr. Tobias Schmid ist Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und gibt uns im Interview Auskunft über die aktuelle Situation. Tobias Schmid geht unter anderem darauf ein, wann eine Lizenz benötigt wird, welche Web-Streaming-Angebote bereits eine Lizenz beantragt haben und wie die geltende Rechtsprechung angepasst werden könnte.

Dr. Tobias Schmid wird am 10. November 2017 auf der INREACH in seinem Talk die Themen Rundfunklizenz und Kennzeichnungspflichten ausführlich vorstellen und aktuelle Fragen von Unternehmen, Streamern und YouTubern beantworten.

Zunächst die Frage nach der Konsequenz für die Betreiber: Welche Verpflichtungen begründet diese Entscheidung für die Betreiber?

Dr. Tobias Schmid: Bei dem konkreten Angebot handelt es sich juristisch um ein Rundfunkangebot. Was das Medienrecht dafür vorgibt, ist denkbar einfach: Ein solches Angebot bedarf einer Lizenz. Wenn keine Lizenz beantragt und erteilt wird, muss das Angebot untersagt werden. Der Grund für die Lizenzpflicht ist eigentlich auch einfach: Audiovisuelle Angebote, die viele Menschen erreichen, können auch zur Verletzung von Rechten missbraucht werden. Denken Sie an den Schutz der Menschenwürde, den Jugendschutz oder an Werbeverstöße. Damit wir bei möglichen Verstößen gegen diese Rechtsgüter einschreiten können, müssen wir wissen, wer welchen Inhalt verantwortet.

Das Verfahren, das der Gesetzgeber dafür vorsieht, ist dieses Lizenzverfahren. Über dessen Umfang und Ausgestaltung kann man sich streiten – über die dahinter stehende Idee der Verantwortlichkeit und Transparenz allerdings kaum.

Zahlreiche andere Web-TV-Streaming-Angebote haben übrigens bei den Medienanstalten eine Lizenz beantragt und bekommen, u. a. die „#heiseshow“, „rocketbeans.tv“, „Isarrunde/Spreerunde“, „Sport1 Livestream“, „Latizon TV“ und „promiflash.tv“, um nur einige zu nennen.

Gelten für Publisher weitergehende Kennzeichnungspflichten für Werbung (Stichwort Trennungsgebot), wenn ein Angebot als Rundfunk eingeordnet wird und wenn ja, welche?

Tobias Schmid: Ja, wobei viele zentrale Pflichten wie vor allem das Trennungsgebot auch für alle anderen audiovisuellen Dienste gelten.

Abrufdienste wie Angebote auf YouTube fallen nach derzeit geltendem Recht nicht unter den Rundfunkbegriff. Wie sieht es aus mit anderen Plattformen, wie z.B Twitch oder Facebook Live. Welches sind generell die maßgeblichen Kriterien, wann Rundfunk vorliegt?

Tobias Schmid: Als Faustregel gilt: Alles, was ich an Inhalten im Netz abrufe (was also on demand verfügbar ist), ist kein Rundfunk. Ein einzelnes Video auf YouTube etwa, das von mir, wenn ich es will, angeschaut werden kann, ist demnach nicht betroffen. Entscheidend ist, wer bestimmt, was wann genutzt wird. Von Rundfunk sprechen wir dann, wenn zu Zeiten, die ich als Nutzer nicht selbst bestimmen kann, Angebote z.B. live – entlang eines Sendeplans – regelmäßig verbreitet werden. Ein Sendeplan liegt z.B. auch dann vor, wenn regelmäßig Livestreams angekündigt werden.

Ein weiteres Kriterium ist die redaktionelle Gestaltung. Livestreams über „Facebook live“ können daher, wenn ein Sendeplan zugrunde liegt und ihre Inhalte journalistisch-redaktionell gestaltet sind, zulassungspflichtiger Rundfunk sein.

INREACH - Influencer Marketing Konferenz Teaser_AD

Was raten Sie als Landesanstalt für Medien NRW derzeit Publishern, die verunsichert sind? Da die Lizenz Geld kostet, haben viele kleinere Publisher sicherlich Angst vor unvorhersehbaren Kosten. Gibt es hier Auskunft oder Beratung durch die Landesmedienanstalten?

Tobias Schmid: Ja, sicher. Die Medienanstalten stehen natürlich dafür zur Verfügung. Wir stehen auch mit einer Reihe von „Publishern“ in Kontakt. Und wir haben mehrfach deutlich gemacht, dass ein Anbieter sein audiovisuelles Angebot immer auch so gestalten kann, dass er die Schwelle zum Rundfunk gar nicht erst überschreitet. Dann entfällt auch die Lizenzpflicht. Das ist, wie gesagt, bei den meisten YouTube-Angeboten der Fall, bei denen die Inhalte nur auf Abruf verfügbar sind. Also, wer auch immer Fragen hat oder unsicher ist, soll sich einfach bei uns melden. Wir helfen gerne.

Für die Lizenz erheben die Medienanstalten eine einmalige Gebühr, die zurzeit zwischen 1.000 und 10.000 Euro liegt. Die konkrete Höhe bemisst sich u.a. am wirtschaftlichen Erfolg des Angebotes.

Im Zuge der Entscheidung hat die DLM (in Person von Siegfried Schneider, dem Vorsitzenden der Direktorenkonferenz der Medienanstalten) deutlich gemacht, dass das geltende Recht eigentlich einer Anpassung bedürfe. Welche Anpassung halten Sie denn für geboten?

Tobias Schmid: Die Medienanstalten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass der Rundfunkbegriff und die Kriterien dafür vom Gesetzgeber angepasst werden sollten. Unser Vorschlag für Web-TV-Angebote wäre statt der bisherigen Lizenzpflicht eine sogenannte „qualifizierte Anzeigepflicht“. Um Web-TV verbreiten zu können, wäre dann keine vorherige Genehmigung mehr nötig.

Der Inhalt einer solchen „Anzeige“ könnte auf einige wesentliche Aspekte beschränkt werden, etwa auf Angaben zur Person und die Unternehmensstruktur des jeweiligen Anbieters. Wie zu Beginn gesagt, müssen wir als Medienaufsicht bei Verstößen wissen, wer für welche Inhalte verantwortlich ist.

Ob eine solche Anzeigepflicht als zeitgemäße Antwort genügt, muss aber letztlich der Gesetzgeber entscheiden. In der Zwischenzeit sind die Medienanstalten an die Anwendung des geltenden Rechts gebunden. Nicht mehr und nicht weniger.

Vielen Dank für das Interview!

Amazon Spark – Influencer Marketing trifft auf Instagram Shopping

Amazon Spark - Social Influencer Commerce

Gelingt Jeff Bezos mit Amazon Spark der nächste große Wurf? Amazon Spark wurde vor wenigen Tagen in den USA veröffentlicht und der erste Eindruck ist durchaus interessant. Von der Optik erinnert Amazon Spark an einen Instagram Feed, der nur aus Instagram Shopping Inhalten besteht. Das Ziel von Spark ist es Amazon Produkte, Interessen von Amazon Kunden und Empfehlung aus dem Amazon Influencer Programm miteinander zu verbinden.

Wie funktioniert Amazon Spark?

Amazon Spark ist vorerst nur in den USA verfügbar. Mittels VPN könnt ihr euch das Feature aber auch in eurer Amazon App ansehen. Das ist auch schon der erste interessante Punkt. Anstatt eine eigene App zu entwickeln, ist Spark in die bestehende Amazon mobile App integriert worden. Aktuell ist Spark noch etwas versteckt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Funktion prominenter in die App integriert werden wird. Weiterlesen →

Die drei größten Videoplattformen sind YouTube, Facebook…und INSTAGRAM

Welche Plattformen stehen aus der Sicht von Marken für den Konsum von Videos? YouTube? Na klar. Facebook? Holt kräftig auf. Instagram? Stories bieten viele Möglichkeiten. Richtig, Instagram Stories bieten viele Möglichkeiten, gleiches gilt aber auch für Instagram Videos.

Instagram ist auch eine Videoplattform

L2 hat die Bewegtbild-Aktivittäten von Marken auf Facebook, YouTube und Instagram analysiert und die Ergebnisse zeigen, wenn wir über Video Plattformen sprechen, müssen wir immer auch über Instagram sprechen. Von den 7,2 Mrd. analysierten Videoaufrufen geht mit 48, 4 % der Großteil an Facebook. Instagram Videos generieren aber bereits 13,5 % der Views. Zum Vergleich. Facebook hat 2 Mrd. aktive Nutzer und Instagram 700 Mio. Nutzer. Weiterlesen →

Facebook Branded Content Best Practice: Tasty und Malibu zeigen wie es geht.

Die Einsatzmöglichkeiten von Facebook Branded Content sind vielfältig. Oftmals steht Branded Content bei Marken und Unternehmen aber noch nicht auf der Agenda. Was alles möglich ist und wie Marken von Branded Content profitieren können, zeigt die Zusammenarbeit von Tasty und Malibu. Für mich ist es ein Best Practice Case, der zeigt, wie eine moderne und kanalübergreifende Content Distribution auf Facebook aussehen sollte.

Tasty ist eine Branded Content Macht

Über Tasty an sich braucht man in 2017 nicht mehr viel zu erzählen. Die Videoformate sind so erfolgreich, dass sie von einer Vielzahl von Unternehmen adaptiert werden. „Lass uns mal ein Video im Tasty Style machen.“ Unternehmen können das machen und die Ergebnisse können häufig auch überzeugen, aber Tasty spielt in einer anderen Liga. Das ist auch der Grund dafür, warum Facebook Branded Content von Tasty so attraktiv ist.

Facebook Branded Content Best Practice - Tasty und Malibu Facebook Branded Content Best Practice - Tasty Pinterest Weiterlesen →

Was hat es mit dem Chatfenster auf Facebook Seiten auf sich? Rollout für Sponsored Messages hat begonnen.

Warum öffnen sich auf beim Aufruf von Facebook Seiten seit einiger Zeit immer eigene Chatfenster? Die Antwort ist einfach. Facebook hat den weltweiten Rollout von Messenger ADs angekündigt und dafür braucht Facebook Daten.

Facebook Messenger ADs dürfen von Marken und Unternehmen nur an die Menschen adressiert werden, welche bereits eine Direktnachricht an die entsprechende Facebook Seite geschickt haben. Ist das nicht clever?

Facebook Seiten Chatfenster

Zuerst sollten wir aber nochmals genau unterscheiden, was für Arten von Facebook Messenger ADs es gibt. Weiterlesen →

Quora startet in Deutschland – Warum die Content-Plattform auf Qualität statt Quantität setzt

Vielen von euch ist die Q&A Plattform Quora sicher ein Begriff. Gestartet in 2010 und mit mittlerweile über 200 Mio. monatlichen Besuchern steht jetzt die nächste Entwicklungsphase der Content-Plattform an. Quora auf Deutsch.

Quora auf Deutsch - Content Plattform und Q and A Plattform startet in Deutschland

Wofür steht Quora?

Einen Vergleich mit anderen Q&A Plattformen wie GuteFrage.net strebt Quora nicht an. Ruft ihr die deutschsprachige Version von Quora im Browser auf, wird euch folgendes Statement präsentiert:

„Quora, wo man Wissen miteinander austauscht und die Welt besser verstehen kann.“

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Goldfische waren gestern – Aufmerksamkeitspanne auf Facebook liegt mobil bei 1,7 Sekunden

Buzzfeed adressiert die „Bored at work“ Zielgruppe und in Vorträgen zu den Anforderungen an das digitale Marketing wird oftmals ein Vergleich zur Aufmerksamkeitsspanne von Goldfischen herangezogen. Dabei wird betont, dass sie größer als die von Menschen ist und bei 9 Sekunden liegen soll (obwohl es durchaus berechtigte Zweifel an der Statistik gibt). In 2017 ist der Vergleich mit Goldfischen aber prinzipiell nicht mehr ausreichend, da unsere Aufmerksamkeitsspanne deutlich sehr deutlich unter den acht Sekunden liegt. Zumindest was den Konsum von Inhalten im Facebook News Feed betrifft.

Aufmerksamkeitspanne ist mobil noch niedriger

Das liegt einerseits an der Flut von Inhalten mit denen wir konfrontiert werden. Es gibt aber noch einen weiteren entscheidenden Faktor: unsere Smartphones. So hat Facebook IQ zahlen präsentiert, welche die Unterschiede von unserer Aufmerksamkeitsspanne aufzeigen. Sind Menschen im Desktop News Feed unterwegs liegt sie bei nur 2,5 Sekunden. Es geht aber noch kürzer. Im mobilen Facebook News Feed liegt unsere Aufmerksamkeitsspanne bei lediglich 1,7 Sekunden. Ein Fünftel im Vergleich zu Goldfischen.

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N = 1. Die Möglichkeiten von WhatsApp für den Kundenservice.

WhatsApp_Logo_2017Über immer ausgefeiltere Targetingmöglichkeiten versuchen Marken und Unternehmen potenzielle Kunden immer gezielter zu erreichen. Das Ziel ist, die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen – n =1.

WhatsApp ist mehr als Newsletter Tool

Doch wo tauschen sich Menschen schon lange direkt und in kleineren Gruppen aus? In mobile Messaging Apps. Bezogen auf Chatbots steht der Facebook Messenger oftmals im Kern der Aktivitäten der Unternehmen. Die Messaging App mit den meisten Nutzern in Deutschland ist aber WhatsApp. Nachdem vor einigen Monaten viel über die Möglichkeiten von WhatsApp diskutiert wurde, ist es wieder etwas ruhiger geworden. WhatsApp als Ergänzung zum eigenen Newsletter kann man als etabliert bezeichnen. Die Möglichkeiten zur direkten eins zu eins Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Kunden kommt aber oftmals noch zu kurz. Weiterlesen →

Neuer Traffic-Lieferant? Snapchat Paperclip – Links in Snapchat Stories

Während Links in Instagram Stories noch nicht für alle Profile zur Verfügung stehen, hat Snapchat jetzt genau solch ein Update für alle Nutzer veröffentlicht. Alle Snaps und Inhalte von Snapchat Stories können ab sofort mit einem Link versehen werden. Links geben Nutzern weitere Möglichkeiten Inhalte auf Snapchat zu teilen, aber die Verlinkungen sind natürlich auch für Unternehmen und für das Influencer Marketing interessant.

Snapchat Paperclip – Links für Snapchat Stories

Wie auf Instagram, haben sich vor allem Unternehmen und reichweitenstarke Influencer nach einer Möglichkeit für die Platzierung von Links auf Snapchat gesehnt. Verifizierte Instagram Accounts können schon seit Einführung von Instagram Stories Verlinkungen setzen. Da Snapchat Links jetzt allen Nutzern zur Verfügung stellt, wird es wohl nicht lange dauern, bis Instagram nachzieht und die Option auch für alle Nutzer zugänglich macht.

Snapchat-Paperclip-Links-in-Snapchat-Stories Snapchat Paperclip - Verlinkungen in Stories Weiterlesen →

Micro-Influencer sind Fluch und Segen zugleich.

Große YouTuber und andere Social Media Stars sind sehr gefragt. Diese Nachfrage hat unweigerlich zu steigenden Kosten geführt. Influencer Marketing? Funktioniert das überhaupt? Können wir erstmal mit einem kleinen Budget testen? Fragen die von Unternehmen oft gestellt werden. Mit etablierten YouTubern ist ein Test natürlich nicht möglich. Also muss eine alternative Lösung her und die Antwort gibt es auch schon: Micro Influencer.

Bildquelle Flickr: Steve Snodgrass „MICRO“ (CC By 2.0)

Micro-Influencer sind mehr als eine billige Alternative

Micro Influencer verfügen über eine treue Followerschaft, veröffentlichen regelmäßig Inhalte, sind aber bezogen auf die Reichweite nicht mit den Social Media Stars vergleichbar. Weniger Reichweite? Dann muss ich als Unternehmen ja auch weniger (oder nichts) bezahlen… Weiterlesen →

Social Media Studie: Wie Unternehmen Fans und Follower in sozialen Netzwerken vergraulen

Unternehmen produzieren Inhalte für Facebook, Instagram oder Twitter. Sie kommunizieren Kampagnen, stellen Produkte vor und wollen bestehende Kunden an sich binden und neue Kunden für sich gewinnen. Bezogen auf die produzierten Inhalte hat sich die Qualität in den letzten Jahren deutlich verbessert.  Es werden aber natürlich auch weiterhin Fehler gemacht, beziehungsweise neue Dinge ausprobiert. Einiges funktioniert und erzielt genau die Effekte, welche von Inhalten in sozialen Netzwerken erwartet werden. Anderes geht schief und kann bei den Empfängern für negative Reaktionen sorgen.

Das Social Media Tool Sprout Social hat hierzu eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass es oftmals noch die gleichen Gründe wie vor 2-3 Jahren sind. Es sind aber auch neue Gründe aufgekommen. (Die andere Studie/Grafik von Bridge Analytics, welche aktuell die Runde macht, stammt übrigens von Penn Olsen aus dem Jahr 2011.)

Zu viel Werbung & Slang nervt

Nach wie vor gilt, wer seine sozialen Kanäle dauerhaft als reine Werbeplattform einsetzt, erreicht bei seinen Followern und Fans irgendwann den Punkt, dass sie sich von den Werbebotschaften gestört fühlen.

Social Media - Warum entfolgen Nutzer Unternehmen Weiterlesen →

Studie: Kosten im Influencer Marketing auf Instagram werden nicht nur durch Followerzahlen beeinflusst

Wie viel verdient man als Influencer auf Instagram eigentlich? Wie viel muss ich für eine Influencer Marketing Kampagne einplanen? Fragen die wir oft gestellt bekommen und nicht pauschal beantwortet werden können. Tools wie Brandnew und InfluencerDB geben Richtwerte aus, an denen man sich als Unternehmen bei der Planung orientieren kann. Entscheidend ist das Wort Richtwerte, denn die Tools können natürlich nicht exakt vorgeben, welche Kosten bei der Kooperation entstehen. Adweek hat Auszüge aus einer Studie von Influence.co veröffentlicht, die sich ebenfalls mit dem Thema befasst. Die Ergebnisse sind interessant, da sie nicht nur auf Followerzahlen basieren, sondern auch Kosten in unterschiedlichen Branchen und Spezialisierungen aufgreifen.

Nicht nur die Followerzahlen sind ein Faktor

Influence.co hat ermittelt, dass im Bereich Travel ein Influencer Post im Durchschnitt Kosten von $ 205 hervorruft. Wie groß die Unterschiede je nach Branche sein können, zeigt der Unterschied zu Food Influencern, welche durchschnittlich auf $ 326 kommen. Weiterlesen →

Instagram Live – So funktioniert Livestreaming auf Instagram.

Instagram Live ist in Deutschland angekommen. Nach mehreren Updates für Instagram Stories, wurde Instagram Live offiziell im November 2016 angekündigt. Damit legt Instagram weiter nach und entwickelt sich immer weiter in Richtung Videoplattform. Wie funktioniert Instagram Live und wie ist es mit Instagram Stories verknüpft.

Wie funktioniert Instagram Live?

Nach einer Testphase von knapp zwei Monaten steht Instagram Live mittlerweile allen Nutzern und Unternehmen in Deutschland zur Verfügung (Ausnahmen sind Accounts, die erst kürzlich erstellt wurden). Instagram Live ist in Instagram Stories integriert, aber immer ein eigenständiges Format. Da Instagram Stories bereits von über 150 Mio. Menschen verwendet werden, könnte sich auch das Live-Format zu einem interessanten Feature für Unternehmen entwickeln.

Anfangs hat Instagram  sein Live-Feature für Instagram Stories mit ausgewählten Profilen getestet. Eine typische Vorgehensweise von Instagram (oder besser Facebook).

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Snapchat Studie Deutschland: 81,8 % folgen keinen Unternehmen auf Snapchat.

In den USA gibt es viele Studien über die Nutzung von Snapchat, die interessante Ergebnisse liefern, aber nicht in allen Punkten auf Deutschland übertragbar sind. Die Studie „Wie snappt Deutschland“ von der Hochschule Düsseldorf und whylder stellt nur erkenntnisreiche Ergebnisse über die Snapchat Nutzung in Deutschland zur Verfügung.

Insgesamt wurden 2.165 Menschen befragt, von denen 1.610 Snapchat innerhalb der letzten vier Wochen genutzt haben. Befragt wurden hauptsächlich Studenten und Schüler, welche die Kernzielgruppe von Snapchat bilden. Neben der Art und Weise wie Snapchat in Deutschland genutzt wird, gibt es auch interessante Ergebnisse zur Akzeptanz von Unternehmen und Snapchat Anzeigen.

Snapchat Lenses sind die beliebteste Snapchat Funktion in Deutschland

So wurde ermittelt, dass 42,3 % nur Snaps konsumieren und selber keine Inhalte für Snapchat erstellen. Wenn Snapchat Funktionen genutzt werden, dann sind Snapchat Lenses das beliebteste Feature. 68,5 % verwenden regelmäßig Snapchat Lenses. Neben Lenses sind natürlich Snapchat Stories sehr beliebt. 63,8 % nutzen Snapchat Stories regelmäßig. Das Ergebnis verdeutlicht, dass Stories der Ort sind, in dem sich auch Unternehmen platzieren müssen, um Sichtbarkeit zu generieren. Weiterlesen →

Social Media Karte 2017 – 231 Social Media Tools, Netzwerke und Apps in der Übersicht

Der Jahresanfang ist ein guter Moment, um sich nochmals eine Übersicht über verfügbare Social Media Tools, aufstrebende soziale Netzwerke,  oder zum Beispiel mobile Messenger zu verschaffen. Welche Tools und Netzwerke könnten interessant sein und welche Tools man endlich kündigen oder aus den Favoriten schmeißen sollte.

Bereits zum fünften mal hat Overdrive Interactive seine Social Media Karte veröffentlicht. Zum Start für 2017 genau das richtige, um den Überblick zu behalten und neue Tools zu entdecken. Ihr könnt euch die Social Media Karte 2017 wie immer als PDF herunterladen. Der große Vorteil an der Übersicht ist, dass ihr 231 Links in der Social Media Landkarte findet.

Social Media Landkarte 2017 - Social Media Tools Übersicht

Hinzu kommt, dass in der Version für 2017 die Kategorie Messaging ergänzt wurde. Mobile Messenger werden uns auch in 2017 begleiten und für viel Bewegung in der Branche sorgen. Dabei geht es nicht nur um den Facebook Messenger und WhatsApp.

Interessant finde ich auch immer den Überblick über internationale soziale Netzwerke. Zwar sind die führenden Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter weltweit erfolgreich, aber speziell in Asien gibt es lokale Player, die über beeindruckende Nutzerzahlen verfügen und immer wieder für Aufsehen sorgen. Mit WeChat und Line haben wir dies übrigens auch beim Thema mobile Messaging erlebt und Facebook hat sich bei dem einen oder anderen Feature durchaus von den asiatischen Apps inspirieren lassen.

Ich muss aber Overdrive Interactive mal eine Mail schreiben und mitteilen, dass sie meinVZ ruhig aus der Liste entfernen können. 😉

Zum Download – Social Media Landkarte 2017 mit 231 Social Media Tools, Apps und sozialen Netzwerken.

Instagram Stories: Wie Unternehmen Instagram Stories einsetzen sollten

Sollen wir als Unternehmen auf Snapchat aktiv werden und Inhalte für Snapchat Stories erstellen? Die Frage stellen sich aktuell viele Unternehmen und die Beantwortung fällt vielen auch nicht leicht. Bei Instagram Stories sieht es allerdings anders aus. Wesentlich mehr Unternehmen betreiben bereits aktiv Marketing auf Instagram. Neben Facebook hat sich Instagram bei vielen Unternehmen etabliert. So fällt der Einsatz Instagram Stories leichter als ein Neustart auf Snapchat. Unternehmen verfügen bereits über die Reichweite auf Instagram und müssen diese nicht erst zusätzlich auf Snapchat aufbauen. Auch die Reichweite spricht für Instagram Stories. Über 200 Mio. Menschen nutzen täglich Instagram Stories. Weiterlesen →

10 Influencer Marketing Prognosen 2017 (+Infografik)

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Bildquelle Flickr: Fotograf – Valerie Everett „Crystal ball“ (CC BY-SA 2.0)

Im Dezember fängt die Zeit der Prognosen und Jahresrückblicke an. Während wir uns bereits im Vorfeld der INREACH Gedanken über die Entwicklung von Influencer Marketing im Jahr 2017 gemacht haben, hat nun auch Tapfluence 10 Influencer Marketing Prognosen für 2017 veröffentlicht. Tapfluence zählt weltweit zu den größten und umsatzstärksten Influencer Marketing Tools.

In der Infografik sind viele interessante Punkte dabei, die ich gerne auch nochmal aus unserer Sichtweise bewerten und mit euch diskutieren möchte, da der deutsche und der US Markt sich doch noch recht stark unterscheiden. Weiterlesen →

Facebook Messenger Marketing

Facebook messenger Marketing

Facebook ist nicht mehr nur das blaue soziale Netzwerk. Facebook ist auch der Messenger, Instagram und WhatsApp. Welchen Stellenwert der Facebook Messenger mittlerweile hat, zeigen die Entwicklungen und neuen Möglichkeiten der Facebook Messenger Plattform.

Bedeutung des Facebook Messenger für Unternehmen

Den Trend zur „privateren“ Kommunikation über mobile Messenger setzt sich weiter fort. Links und Fotos werden nicht mehr auf der eigenen Facebook Chronik (oder der Chronik eines Freundes) geteilt. Sie werden über den Messenger verschickt. Was für ein Volumen wir hier mittlerweile erreicht haben, zeigt das es sich nicht mehr um einen Trend handelt, der sich nur auf WhatsApp bezieht. Weiterlesen →

Instagram Business-Profile – So aktiviert ihr die Instagram Unternehmensprofile

Die Instagram Business-Profile wurden bereits vor einigen Wochen angekündigt. Jetzt hat der Rollout der Instagram Unternehmensprofile offiziell begonnen. Ihr wollt sicher wissen, wie ihr euer bestehendes Profil in ein offizielles Instagram Business-Profil umwandeln könnt.

Die Aktivierung der Instagram Unternehmensprofile ist schnell umgesetzt. Die einzige Voraussetzung hierfür ist ein bestehendes Instagram Profil, welches im Rollout bereits berücksichtig wurde.

Eure Profile auf Instagram Unternehmensprofile umstellen

Ob ihr die Instagram Unternehmensprofile nutzen könnt, seht ihr in den Einstellungen eures bestehenden Profils. In den Einstellungen findet ihr den neuen Menüpunkt „Zum Unternehmensprofil wechseln“. Tippt einfach in der Instagram App auf den Menüpunkt und schon startet ihr die Umwandlung in ein Unternehmensprofil. Weiterlesen →

Influencer Marketing Studie: Wie ticken Micro Influencer?

Geht es um Einschätzungen und Prognosen zu Trends und Hypes aus dem Social Media und Digital Marketing Umfeld, sind Marketingentscheider und Agenturen immer vorne mit dabei. Interessant sind aber natürlich auch andere Perspektiven. Zum Beispiel wie denken Blogger und Micro Influencer über die Zukunft von Influencer Marketing. Wie sehen sie die eigene Zukunft? Welche Kennzahlen sind entscheidend und wie unterscheidet sich die Wahrnehmung im Vergleich zu der von Marken und Unternehmen?

Bloglovin hat eine aufschlussreiche Umfrage mit 2.500 Micro Influencern durchgeführt – den 2016 Bloglovin Global Influencer Survey. Bloglovin ist eine Blog Plattform, die sich speziell an Fashion und Beauty Blogger richtet. Dementsprechend stammen die meisten Antworten auch aus diesen beiden Bereichen.

Neben YouTube prägt Instagram das Influencer Marketing. Das zeigt sich nicht nur in der Aktivität, sondern auch in der Nachfrage von Marken. Bloglovin bestätigt diese Entwicklung. Für 59 % der Befragten Influencer ist Instagram der effektivste Kanal für die Verbreitung von Inhalten.

Auf welchen Kanälen sind Micro Influencer aktiv?

Influencer Marketing - Effektivste Soziale Netzwerke von Influencern Weiterlesen →

ProSieben versteht Snapchat. Über 53.000 Snap Views bei der ProSieben Snapchat Week

Wird ein neues offizielles Profil in einem sozialen Netzwerk eröffnet, gilt es speziell zum Start mit interessanten und unterhaltsamen Inhalten zu überzeugen. Das war auch die Intention von ProSieben auf Snapchat. Die ProSieben Snapchat Week zeigt wie TV Sender auf Snapchat präsentieren sollten, wie Inhalte auszusehen haben und auch wie viel Spaß man bei der Erstellung der Inhalte hat (den Spaßfaktor sollte man nicht unterschätzen).

Unternehmen auf Snapchat - ProSieben-Snapchat-Week Weiterlesen →