285 Inhalte konsumieren Nutzer sozialer Netzwerke jeden Tag [Infografik] - Futurebiz.de

285 Inhalte konsumieren Nutzer sozialer Netzwerke jeden Tag [Infografik]

Passend zur Facebook Newsfeed Thematik sind wir auf eine Infografik gestoßen, die sich mit der Informationsflut in sozialen Netzwerken befasst.  Facebook selbst hat mit 1.500 Inhalten selbst eine Zahl genannt, die von keinem Menschen registriert und schon gar nicht gelesen werden kann.

Dennoch konsumieren wir enorm viele Inhalte. LikeHack spricht von 285 pro Tag. Das ist ein Fünftel von dem Wert den Facebook genannt hat und es soll ja durchaus vorkommen, dass Nutzer auch noch in anderen Netzwerken wie Instagram, Twitter und Google+ unterwegs sind. Inhalte, immer mehr Inhalte, die ohne einen maschinellen und persönlichen Filter niemand aufnehmen kann.

Informationsflut soziale Netzwerke

Die 285 Inhalte bestehen zu 63 % aus Artikeln, Webseiten und anderen Links und zu 37 % aus Fotos, Musik und Videos.

Nicht grundlos erfreuen sich Bookmarking Dienste wie Keeeb und News Aggregatoren wie Prismatic immer größerer Beliebtheit.

Viel beeindruckender, als die Zahl der Inhalte die wir täglich konsumieren, ist die Menge an Daten die an uns vorbeisaust. Videos mit einer Laufzeit von vier Star Wars Filmen registrieren wir nicht, oder sortieren wir aus. 54.000 Wörter werden nicht gelesen. Einen Großteil davon brauchen wir auch nicht zu lesen und uns anzusehen, aber die Menge an Informationen ist immens.

Likehack unterscheidet zwischen drei Nutzergruppen. „Normalen“ Nutzern, „Aktive“ Nutzer und „Content Heroes“. Wer sich auch beruflich viel mit Social Media befasst, der wird zu den Content Heroes zählen und pro Tag über 1.000 Links an verschiedenen Orten präsentiert bekommen. Meine einzelnen Feeds bei Facebook stehen grundsätzlich auf 20+. Bei Feedly habe ich jeden Morgen ca. 800 ungelesene Artikel. Twitter und Google+ gibt es auch noch und bei Pinterest komme ich schon lange nicht mehr hinterher.

Deswegen bin ich auch ein Freund vom Newsfeed Algorithmus und von Tools wie Prismatic, die von Nutzeraktionen lernen und  anhand dessen Inhalte präsentieren. Gibt es solch einen Filter nicht, beispielsweise bei RSS, dann werden eben komplette Ordner als „gelesen“ markiert, ohne auch nur einen Artikel angeklickt zu haben.

Es wird immer mehr Inhalte geben und Aggregatoren, Algorithmen und Filter werden immer wichtiger werden. Sie werden nie perfekt sein. Sie werden aber von unserem Verhalten lernen und uns immer passendere Inhalte präsentieren.

social-media-overload

via AllTwitter

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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