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Instagram Content-Empfehlungen: Warum bestimmte Inhalte von Instagram nicht empfohlen werden

Foto von Markus Spiske auf Unsplash

Content-Empfehlungen auf Instagram sorgen dafür, dass veröffentlichte Inhalte (speziell Reels) auch außerhalb der eigenen Follower*innen Reichweite erzielen und so zum Accountwachstum beitragen. Aber welche Inhalte empfiehlt Instagram, oder besser: Welche Inhalte empfiehlt Instagram nicht?

Richtlinien für Empfehlungen auf Instagram

In den Richtlinien für Empfehlungen hat Instagram ziemlich konkret definiert, welche Inhalte zwar veröffentlicht werden dürfen, aber nicht Teil der Content-Empfehlungen sind.

Instagram hat für Content-Empfehlungen fünf Kategorien definiert. Fallen Inhalte in eine dieser Kategorien, dann werden sich nicht empfohlen. Neben den Inhalten gelten die Richtlinien übrigens auch für Account-Empfehlungen. Veröffentlicht ein Account beispielsweise nur Gewinnspiele, dann wird der Account nicht empfohlen.

Aber was sind das für Kategorien?

– Inhalte, die nicht zur Sicherheit unserer Gemeinschaft beitragen: Selbstverletzung, Suizid, Essstörungen, Depressionen, Gewalt, sexuell explizite Inhalte, oder regulierte Produkte

– Sensible Inhalte zu den Themen Gesundheit und Finanzen: kosmetische Verfahren, übertriebene Gesundheitsversprechen, Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsabnahme, Überbrückungskredite

Neben dem Inhalt spielt auch die Qualität, der Aufbau der Inhalte und negatives Feedback der Nutzer*innen eine Rolle.

– Inhalte, die viel negatives Feedback erhalten: Clickbaiting, Engagement-Baiting, Gewinnspiele und Verlosungen

Empfehlungen von Gewinnspielen sind vom Prinzip unnötig, da Gewinnspiele zeitlich begrenzt sind und sie keinen inhaltlichen Mehrwert bieten.

– Inhalte von niedrigerer Qualität: wiederverwertete Inhalte, Inhalte aus anderen Quellen (hallo TikTok), News ohne transparente Informationen zu den Redaktionen

– Irreführende Inhalte: Inhalte, die den Faktencheck nicht bestanden haben oder Falschinformationen

Ihr seht schon, alle Inhalte, die in eine der Kategorien fallen, möchte man auch nicht als Content-Empfehlung auf Instagram haben. Es fällt aber auch auf, dass dies nicht immer funktioniert. So sehe ich beispielsweise regelmäßig geklaute Inhalte als Empfehlung. Diese Inhalte sind laut Definition von Instagram „Inhalte von niedriger Qualität“.

Eine genaue Übersicht findet ihr in der Instagram Hilfe.

Kontostatus: Überprüfen, ob die eigenen Inhalte empfohlen werden

Damit man versteht, welche Inhalte empfohlen werden, oder warum ein Post nicht empfohlen wird, stellt Instagram diese Informationen jetzt zur Verfügung.

Hiermit ist übrigens nicht der Shadowban gemeint, obwohl viele dies darunter verstehen. Um dies zu überprüfen, geht ihr in eure Einstellungen, dann in den Bereich Konto und in den Unterpunkt Kontostatus. In der Regel sollte hier nichts auftauchen. Zeigt Instagram aber einen Post an, dann verstößt er gegen die Richtlinien und wird nicht empfohlen.

Die Empfehlungen betreffen verschiedene Bereiche. Hierzu zählen Empfehlungen im Feed, im Exlore-Bereich und im Reels-Tab.

Natürlich passieren Fehler und es kann passieren, dass ein Inhalt unberechtigt nicht empfohlen wird. Ist das der Fall, kann man eine erneute Überprüfung seitens Instagram beantragen. Um hier die Chancen zu steigern, sollte zum Beispiel die Caption bearbeitet werden.

Instagram versucht mehr Transparenz für seine Content-Empfehlungen zu schaffen und der Kontostatus ist ein wichtiger Schritt hierfür. Überprüft doch gleich mal, ob es Meldungen zu euren Inhalten oder eurem Konto gibt und ob die Restriktion berechtigt ist.

Blogger in Charge bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Digital & Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. Jan Firsching berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien. Zu Futurebiz Consulting Blogger in charge at Futurebiz. Speaker, author and senior digital & social media consultant at the BRANDPUNKT agency. Jan Firsching advises brands and companies on the development and implementation of digital and social media strategies.

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