Der Social Media Benchmark - Wie und warum setzen Marken auf soziale Netzwerke in 2012 - Futurebiz.de

Der Social Media Benchmark – Wie und warum setzen Marken auf soziale Netzwerke in 2012

Unternehmen entwachsen so langsam der Experimentierphase und integrieren Social Media immer tiefer in die eigene Organisation. Wie bei jeder neuen Entwicklung gelingt einigen die Umstellung schneller, als anderen und meistens haben „mutige“ Marken, die etwas wagen und die Vorreiterrolle einnehmen, den Vorteil.

Der sogenannte Social Media Benchmark gibt einen guten Überblick über die aktuelle Situation der Unternehmen und zeigt auf, warum Marken Social Media einsetzen, welche Netzwerke sie hierfür verwenden und wie sie den eigenen Erfolg einschätzen.

25 % der Unternehmen starten Aktivitäten in sozialen Netzwerken, um bestehende Online-Kampagnen zu erweitern, oder zu unterstützen.

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Dies ist jedoch nur ein Ansatz, denn eine reine Portierung von Online-Kampagnen, ist häufig nicht das richtige Mittel, um seine Kunden auf Facebook und Co. anzusprechen. Effizienter sind meist Kampagnen deren Kern Social Media ist. Unabhängig davon wo die Kampagne umgesetzt wird (Webseite, mobile App, soziales Netzwerk), definieren soziale Komponenten die Ausrichtung und Funktionalität der Kampagne. Der gleiche Ansatz gilt nicht nur für Kampagnen, sondern auch für ganze Unternehmen. So ist ein Kern von Fab die Integration und Verknüpfung von Facebook. Ohne diese Anbindung wäre Fab ein vollkommen anderes Produkt und würde von seinen Kunden auch anders wahrgenommen werden.

Mit 24 % folgt dich auf der Grund, dass sich die Kunden in sozialen Netzwerken aufhalten und Marken sie dort am Besten ansprechen können. Wie unsicher noch viele Unternehmen sind, zeigt, dass nach wie vor 21 % in einer Testphase sind und ausprobieren, wie Social Media effektiv eingesetzt werden kann.

Dass soziale Netzwerke ein zentrales Element der Marketing-Strategie sind, sagen immerhin 18 %. Hierzu muss man aber nochmals anmerken, dass Social Media zwar am häufigsten mit dem Marketing in Bezug gesetzt wird, es aber noch viele weitere Bereiche in Organisationen gibt, die hiervon profitieren können.

Ohne Mitarbeiter geht nichts

Eines der Hauptprobleme von Unternehmen, ist die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Oft fehlt hierzu die nötige Zeit im Arbeitsalltag, oder Social Media wird so bewertet, dass es eine Art „Nebenbei-Aufgabe“ sei. Je intensiver sich eine Marke hiermit auseinandersetzt, um so schneller wird festgestellt, dass nichts über eine kompetenten Mitarbeiter geht, der einerseits weitere Kollegen und schult und zweitens Projekte vorantreibt und für Aufklärung im eigenen Unternehmen sorgt.

Lediglich 2 % der verantwortlichen Mitarbeiter gaben an, optimal für Social Media Aktivitäten gerüstet zu sein. Der Großteil (32 %) gab an, dass sie sich gerade verbessern, aber die nötige Zeit hierfür fehlt (57 %), kein Budget vorhanden ist (49 %) und 20 % fehlt das technische Know-How.

Technisches Know-How ist ein großer Vorteil, dass wichtigste ist aber ein gewisses Grundverständnis dafür, wie soziale Netzwerke funktionieren, was Nutzer hier wollen und wie ich mich als Unternehmen dort präsentiere, ohne zu werblich zu wirken und somit die Nutzung negativ beeinflusse. Hierfür benötigt man kein technisches Know-How, sondern ein Gespür für seine Kunden.

Die Probleme ziehen sich durch die gesamte Analyse. Egal ab Weiterbildung der Mitarbeiter, Integration ins eigene Unternehmen, oder Monitoring, die Probleme bzw. Gründe für eine fehlende Umsetzung sind nahezu immer die gleichen.

  • Keine zeit
  • Kein Geld
  • Kein Wissen
  • Keine Verständnis

Marken die diese Hürden überwinden, sind klar im Vorteil und haben langfristig gesehen einen großen Vorsprung gegenüber ihren Wettbewerbern. Damit diese Situation eintritt, ist aber entweder eine Geschäftsführung nötig, die den Wert von Social Media erkennt, oder viel Überzeugungsarbeit.

Viele Unternehmen befinden sich auf einem sehr guten Weg, einfach ist die Entwicklung aber sicherlich nicht.

 

Futurebiz ist ein Projekt der Agentur Brandpilots (ehemals Berliner Brandung). Uns gibt es auch als täglichen Newsletter sowie auf Facebook, Twitter und Google+.

Jan Firsching

Autor bei Futurebiz und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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Kommentare

  1. […] vermutlich seine Zeit brauchen wird, entwachsen sie zumindest langsam der Experimentierphase und integrieren Social Media immer tiefer in die eigene Organisation. Mutige Marken liegen vorne. Einen Überblick über die aktuelle Situation liefert das Social Media […]

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    Keine zeit, kein Geld, kein Wissen, kein Verständnis
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