Social Media Ziele: Erwartungen steigen wieder. Interaktion hat höchste Priorität. - Futurebiz.de

Social Media Ziele: Erwartungen steigen wieder. Interaktion hat höchste Priorität.

2010-2011 waren die Jahre, in denen Social Media Marketing zum Mainstream wurde. Marken konnten sich Facebook und Co. nicht mehr entziehen und immer mehr Zeit und Budget wurde in die „neuen“ Kanäle investiert.

Die Ziele sind heute nahezu die gleichen. Die Einschätzung und Gewichtung hat sich aus Sicht der Unternehmen jedoch geändert. Pivot befragt in seinem jährlichen „State of Social Marketing“ Bericht Marketingverantwortliche. Die Entwicklung der Zieldefinition, steht auch für die Entwicklung der Social Media Aktivitäten. 2011 herrschte Euphorie, 2012 trat Ernüchterung ein und in 2013 hat sich das Verständnis für soziale Netzwerke verbessert und die Zieldefinition wieder auf einem ähnlichen Niveau wie in 2011.

Pivot - Interaktion als wichtigstes Social Media Ziel

Der Austausch mit den Nutzern hatte schon immer hohe Priorität. Nie war er für Unternehmen aber so wichtig, wie in 2013.

Marken konzentrieren sich in 2013 auf verschiedene Ziele und bewerten diese auch ähnlich stark. 2011 lag der Fokus auf der Steigerung von Abverkäufen. Unternehmen haben gemerkt, dass sich Verkaufszahlen aber hauptsächlich über Interaktionen und Kundendialog steigern. Somit ist es logisch, dass dieses Ziel 2013 im Vordergrund steht. Dialog und als Folge eine Steigerung der Verkäufe.

Social Media Ziele 2013

Wir freuen uns, dass Impressions auf einem der letzten Plätze liegen. Reichweite wurde in sozialen Netzwerken viel zu lange priorisiert und die Ergebnisse sind uns allen bekannt. Viele Fans und Follower, die nicht mit den Unternehmen interagieren und sich nicht für die Beiträge interessieren. [pullquote position=“right“]Die Reichweitendenke in sozialen Netzwerken führt nicht zu mehr Verkäufen.[/pullquote]

Die von Pivot sogenannten „3F’s“ (Friends, Fans, Follower) sind nach wie vor wichtig, aber nur dann, wenn es sich um die richtigen Nutzer handelt.

Die Studie zeigt, wie sich die Herangehensweise der Unternehmen ändert. Das heißt nicht, dass in der Praxis alles so umgesetzt wird, aber das Bewusstsein ist ein anderes. Weg vom wahllosen Fanaufbau, hinzu Mehrwerten für Nutzer, die letztendlich dafür sorgen, dass andere Ziele ebenfalls erreicht werden.

Die Ziele und deren Priorität ist ähnlich zu 2011. Unternehmen versuchen diese Ziele aber auf anderen Wegen zu erreichen. Der Dialog ist das wichtigste Instrument und wenn Marken diesen Ansatz konsequent verfolgen, wird es in 2014 auch keine Verschiebung bzw. Ernüchterung geben, wie es in 2012 der Fall war.

via Brian Solis

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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