Facebook Anzeigen - Nutzerhandlungen messen

Facebook Anzeigen – Nicht Klicks, sondern Handlungen messen

Geht es um die Auswertung von Facebook Anzeigenkampagnen, dienen meistens die reinen Klickzahlen als Erfolgskriterium. Hier wird dann verglichen, wie oft Nutzer auf die Anzeige geklickt haben und eventuell noch wie viele Fans hierdurch generiert worden sind.

Facebook bietet aber noch weitergehende Auswertungen, die den Erfolg einer Kampagne erst wirklich ermitteln.

Schaltet ein Unternehmen eine Anzeige für eine Facebook Seite, eine Veranstaltung, oder eine Applikation, werden neben den Klicks, auch Handlungen der Nutzer ausgegeben. Hier können Marken erkennen, wie es nach dem Klick weiterging. Was hat der Nutzer gemacht? Hat er für einen Beitrag „Gefällt mir“ geklickt? Ist er Fan von meiner Seite geworden?, hat er ein Kommentar hinterlassen, oder sogar den Beitrag mit seinen Freunden geteilt?

Für externe Anzeigen funktioniert dies natürlich nicht, aber Unternehmen sollten sich sowieso Fragen, wie sinnvoll es ist, Anzeigen zu externen URLs auf Facebook zu schalten. Effektiver sind diese Anzeigen sicherlich nicht.

Sämtliche Nutzerhandlungen werden chronologisch aufgelistet und man erhält zusätzlich noch eine Übersicht darüber, wie viel Zeit zwischen dem Klick/Impression und der Handlung vergangen ist.

Diese Statistiken führen zu einer neuen Ausrichtung von Facebook Kampagnen. Was will ich mit meiner Anzeige erreichen? Unsere Lieblingsphrase, „Think beyond the like“, kommt hier wieder ins Spiel. Wie bei Applikationen, müssen auch bei Anzeigen weitere Ziele gesetzt werden, als lediglich die Steigerung der „Gefällt mir“ Angaben. Hierdurch entstehen verschiedene positive Effekte, die sich alle auf die Facebook Präsenz auswirken. So werden beispielsweise Freunde durch Interaktionen auf die Seite aufmerksam und die soziale Reichweite steigt. Zusätzlich verbessert sich noch der EdgeRank der Nutzer und Beiträge erhalten wieder mehr Sichtbarkeit im Newsfeed.

Anzeigen müssen mehr den je Nutzer zu Aktionen/Handlungen bewegen. Am besten Funktioniert dies natürlich über entsprechenden Content, der anschließend über eine Gesponserte Meldung bei den Nutzern verbreitet wird.

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Oft kommt es einem so vor, als sei die Fanzahl die einzige Statistik, die Facebook ausgibt. Nach diesem Prinzip werden auch die meisten Anzeigenkampagnen konzipiert und geschaltet. Ziel = mehr Fans.

Facebook bietet aber wesentlich mehr und ein „Gefällt mir“ Klick ist nur eine Handlung, die ein Nutzer durchführen kann. Testet eure Anzeigen, versucht mit verschiedenen Kampagnen unterschiedliche Ziele zu erreichen. Zum Beispiel die Teilnahme an Veranstaltungen, oder mehr Kommentare für eure Beiträge. So wird die Interaktion (Sprechen darüber) gesteigert und gleichzeitig die Reichweite eurer Seite.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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