Facebook Chronik Titelbild - Vorteile von Fotos

Das richtige Titelbild für die Facebook Chronik wählen – Echte Fotos wirken besser

Worauf blicken Nutzer als erstes bei einer Facebook Chronik? Das Titelbild.

Facebook hat bei der Auswahl des Titelbildes ziemlich genaue Vorstellungen und hat deswegen verschiedene Richtlinien eingeführt, die vermeiden sollen, dass Unternehmen die Chronik als Plakatwand verwenden.

Titelbild ist eigentlich etwas unpassend formuliert. Titelfoto würde es genauer treffen, denn genau das möchte Facebook sehen, ein Foto und kein bearbeitetes und zusammengefügtes Bild.

Deutlich wird das Ganze bei einem Foto-Wettbewerb von Facebook selbst. Auf der Chronik von Facebook Marketing Solutions wurden Unternehmen aufgerufen, ihre beste Idee für ein Titelbild ins Rennen zu schicken. Eine Anforderung an die Teilnehmer ist, dass „echte Fotos“ eingereicht werden.

Und diese Sichtweise ist nicht die Falsche. Fotos wirken persönlicher und liefern den Nutzern einen tieferen Einblick, als ein in Photoshop gebasteltes Foto. Unternehmen fühlen sich oft dazu verleitet, eine Kampagne oder ein Produkt in das Titelbild zu integrieren. Die Vermutung, dass ein Produktfoto, ein besseres bzw. positiveres Nutzererlebnis hervorruft als ein Bild, liegt Nahe.

Ein Beispiel, was uns besonders gut gefällt, kommt von Cisco.


Was die Kreativität betrifft, haben Unternehmen mit Fotos die gleichen, wenn nicht noch mehr Optionen als mit einem erstellten Bild.

Das soll jetzt nicht heißen, dass alle Titel-„Bilder“ schlecht sind, mit einem guten Foto, wird aber ein ganz anderes Gefühl vermittelt.

Ein weiteres gutes Beispiel liefert die New York Times.

Fotos wirken lebendiger und bieten sehr gute Möglichkeiten, Nutzern/Kunden einen direkten Einblick in das Unternehmen und dessen Mitarbeitern zu vermitteln.

Wie es so schön auf der fmc hieß, die Chronik ist dazu da Geschichten zu erzählen und mit einem aussagekräftigen und sympathischen Foto gelingt schon mal ein guter Einstieg. Bei Marken und deren Agenturen existiert noch oft der Zwang, Werbebotschaften in ein Titelbild zu integrieren. Es herrscht die Angst, dass Nutzer eine Aktion eventuell nicht mitbekommen könnten, wenn diese nicht prominent im Titelbild angepriesen wird. Hier fehlt das Verständnis für Facebook, dass eben nicht wie ein Flyer, oder ein Plakat funktioniert.

Diese Entwicklung, kann man nahezu durch alle Facebook Produkte verfolgen. So werden Anzeigenbilder kleiner und Anzeigentexte kürzer. Facebook ist hierbei natürlich nicht ganz uneigennützig und preist im gleichen Zug seine Premium-Anzeigenformate, die aus Facebook Inhalten bestehen, an. Auch hier wieder das Prinzip: Erzähl deinen Nutzern etwas interessantes und wir sorgen dafür, dass wie auf Facebook verbreitet wird.

Titelbilder eignen sich gut dazu, Ereignisse aus dem Alltag einer Marke zu präsentieren. Wie und wo wird gearbeitet? Woran arbeiten die Mitarbeiter gerade? Wie sieht die Entwicklung eines Produktes aus?

Mit einem guten Foto, kann man diese Eindrücke besser vermitteln und die Wirkung ist bei den Nutzern auch eine ganz andere. Es muss also nicht immer ein Designer beim Titelbild ans Werk, mit einem gelungenen Foto, kann man oft mehr bewirken und verleiht seinem Facebook Auftritt zusätzlich noch eine persönlichere Note.

Ihr könnt euch ja mal durch die Titelbilder von Zalando klicken und testen, welches euch am Besten gefällt. Ich denke, ich kenne die Antwort

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Kommentare

Kommentare

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hei, könnt ihr mir vielleicht sagen wie ich mein Facebook Titelbild auf privat stelle? Also nur so dass meine Freunde es sehen können?

  2. Pingback: Eye-Tracking Studie zur Facebook Chronik | Futurebiz

Deine Meinung?