Facebook Marketing - Promoted Posts

Promoted Posts für Facebook Seiten mit bis zu 100.000 Fans

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Facebook wird nicht nur Nutzern die Option bieten Beiträge im Newsfeed hervorzuheben, sondern auch Unternehmen. Das Feature soll aber nicht für die Starbucks und Red Bulls verfügbar sein, sondern nur für Marken, die über 500 und 100.000 Gefällt mir Angaben verfügen.

Der Aufhänger hiervon ist, dass viele Fans Beiträge im Feed nicht sehen, obwohl sie sich mit der Seite verbunden haben. Hier können Unternehmen jetzt eingreifen und mehr Sichtbarkeit für ihre Beiträge „kaufen“.

Auf den ersten Blick für viele Marken interessant, doch hier sollte sehr vorsichtig agiert werden. Warum sehen Fans den Beitrag nicht im Feed? Natürlich ist nicht jeder immer online. Ein weiterer Grund ist aber auch der Newsfeed-Filter von Facebook. Hier wird überprüft welche Beiträge veröffentlicht werden und ob dieser für den Nutzer auch relevant ist. Bleibt die Interaktion über einen längeren Zeitraum aus und es interagieren auch keine Freunde mit dem Post, dann wird er im Feed auch nicht angezeigt.

Dieser Algorithmus hat den Newsfeed zu dem gemacht, was er heute ist und die Vorteile gegenüber Twitter und Google+, die ohne solch einen Filter arbeiten, ist enorm. Unternehmen dürfen mit den Promoted Posts auf keinen Fall übertreiben, sonst kauft man sich evtl. „Gefällt mir nicht mehr angaben“, anstelle von Interaktion und Sichtbarkeit.

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Der Newsfeed gehört dem Nutzer und so hat Facebook auch die ganze Zeit agiert. Wenn Promoted Posts viel negative Kritik hervorrufen, sollte sich Facebook den Einsatz bzw. das System nochmals überlegen. Werbebotschaften, die wiederholt angezeigt werden, sind mit Sicherheit nicht das, was sich ein Nutzer wünscht. Hat Nutzer etwas nicht interessiert, dann sind diese Informationen aus dem Feed verschwunden. Nur weil die Option besteht sich mehr Sichtbarkeit zu kaufen, heißt das nicht, dass die Information relevanter wird. Werden Promoted Posts falsch eingesetzt, werden sich die Fans hierzu äußern.

Wie bei Offers, können Promoted Posts direkt über den Publisher gebucht werden. Der Ablauf soll für Adminsitratoren so einfach wie möglich gehalten werden. Vielleicht wird das Feature so auch häufiger eingesetzt, da Admins leichter hierzu verführt werden.

Admins können einen Wunschbetrag für den Promoted Post einsetzen und bekommen hierzu die zusätzliche Reichweite ausgegeben.

Facebook testet das Feature mit einer kleinen Anzahl von Unternehmen aus den USA.

Wir finden das Feature durchaus interessant, aber sehen auch die Schwachstelle bzw. Gefahr. Bei einem falschen Einsatz, werden nicht nur die Marken bestraft werden, sondern auch Facebook. Die Frage ist, wie Facebook die Promoted Posts ausgeben wird. Zum Beispiel welche Frequenz? Da Unternehmen hierfür bezahlen, darf Facebook bei der Ausgabe theoretisch keine großen Unterschiede machen, außer es würde auf Geboten, wie bei Facebook Anzeigen, basieren, was nicht der Fall ist.

Sobald Facebook den Test ausweitet und weitere Seiten in den „Genuss“ von Promoted Posts kommen, werden wir darüber berichten.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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