Spa(ß)mseiten vermüllen den Facebook News Feed mit Anzeigen. - Futurebiz.de

Spa(ß)mseiten vermüllen den Facebook News Feed mit Anzeigen.

Wir wollen Guttenberg zurück. Kann diese Brezel mehr Fans als TOKIO HOTEL haben? Die 22 lustigsten SMS aller Zeiten.

Vielleicht habt ihr von diesen Facebook Seiten schon einmal gehört. Wenn nicht, dann werdet ihr sie vielleicht bald in eurem Facebook News Feed finden. In den vergangenen Tagen und Wochen ist die Anzahl von beworbenen Beiträgen solcher Spaßseiten deutlich angestiegen und vermüllen den News Feed mit schwachsinnigen, nervigen und unpassenden (Targeting? Was ist das?) Beiträgen.

Facebook News Feed Spam - Wir wollen Guttenberg zurück

In vielen Fällen handelt es sich um private Seiten, bei denen es nicht um Inhalte geht, sondern der Name der Seite im Vordergrund steht. Es soll lustig sein und Nutzer drücken durch ihre Gefällt mir Angabe ihre Stimmung aus. So weit so gut und kein Problem. Kennen bestimmt noch ein paar von StudiVZ. 🙂 Doch irgendwann bemerken die Betreiber dieser Seiten, dass mehrere hunderttausend Fans haben und überlegen was sie damit anstellen können.

Die meisten Seiten sind tot. Es werden regelmäßig Beiträge veröffentlicht, diese interessieren aber natürlich niemanden. Was wird also gemacht? Man schaltet News Feed Ads, für die man sich bezahlen lässt. Es werden quasi Dark Posts verkauft, um Nutzer auf dubiose Spam-Seiten zu schicken. Dieses Vorgehen gibt es schon länger, aber die Frequenz der Facebook News Feed Ads hat sich deutlich gesteigert.

Kein einziger Beitrag verdient es beworben, geschweige denn angeklickt zu werden. Organisch lässt sich der Mist nicht mehr verbreiten, also werden Facebook Ads eingesetzt. Der Facebook News Feed Algorithmus von Facebook funktioniert, aber ist bei Anzeigen teilweise wirkungslos. Zumindest für eine gewisse Zeit. Wenn eine Anzeige für kaum Interaktionen sorgt, reduziert Facebook die Impressions und schaltet sie gegebenenfalls von sich aus ab.

Interessant ist auch das auf allen Seiten die gleichen Inhalte veröffentlicht werden. Hier hat sich eine schöne Truppe versammelt, die alle den gleichen Schwachsinn veröffentlichen und ihre Reichweite für News Feed Ads einsetzen, um Nutzer auf Click-Bait Seiten zu ziehen.

Hinter Seiten wie derlacher.de steht die FaceAdNet GmbH. „Content is king – distribution is key to the kingdom“. Wenn die Inhalte so aussehen, dann reicht es nicht einmal für eine verlassene Bushaltestelle. Oder noch besser: „FaceAdNet erzeugt über hochwertige Inhalte Traffic aus Social-Media-Portalen. Schon jetzt erreichen wir auf unseren Webseiten jeden Monat über 10 Millionen Menschen.“ 

Komischerweise verweist auch gesponserter Beitrag auf ran.de…

News Feed Spam -Facebook die 22 lustigsten SMS

Für mich ist das die letzte Offensive dieser Seiten. Organisch geht nichts mehr, jetzt laufen Anzeigen bis die Spammeldungen so hoch sein werden und die Seiten verschwinden werden. Meine bitte an euch: Blockt was das Zeug hält und markiert die Seiten und Ads als Spam. Diese Ads machen den News Feed kaputt und sorgen für eine (freundlich ausgedrückt) schlechte User Experience.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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