Best Practice: "Social by Design" von Gogobot - Futurebiz.de

Best Practice: „Social by Design“ von Gogobot

Am vergangen Mittwoch hat Mark Zuckerberg von der Zukunft von sozialen Netzwerken gesprochen. Diese Zukunft liegt in Applikationen und deren Verknüpfung zu Facebook und Co.. Facebook hat die Voraussetzungen hierfür geschaffen und jetzt müssen Unternehmen dies für ihre Produkte nutzen.

Ein sehr gutes Beispiel stellt Gogobot.com dar. Ähnlich zu anderen Plattformen wie TripAdvisor, können hier Nutzer reisen planen und Informationen über beliebte Reiseziele sammeln. Soweit nichts neues, doch das positive an Gogobot ist die Verknüpfung zu Facebook. Sei es auf dem Portal selbst, oder in der offiziellen Facebook Applikation. Facebook fordert Unternehmen auf „soziale Applikationen“ zu schaffen: Social by Design. Was Facebook hiermit meint ist, dass die Nutzer bei jeder App im Vordergrund stehen sollen und das persönliche Informationen und Beziehungen die Basis für eine erfolgreiche Applikation sind.

Gogobot setzt dies gut um und nutzt Facebook Daten, um die eigene Plattform persönlicher zu gestalten. So werden beispielsweise Places Check-Ins ausgelesen und mit Orten auf Gogobot verknüpft. Nutzer können jetzt die Orte auf Gogobot bewerten und Freunden empfehlen. Hat ein Nutzer zusätzlich ein Foto zum Check-In hochgeladen, wird dies ebenfalls mit dem Ort verknüpft. (Die Places Berechtigung kann optional auch entfernt werden). Doch das ist bei weitem noch nicht alles.

Über die ganze Webseite verteilt findet man verschiedene Facebook Elemente. So können Freunde zu Gogobot eingeladen werden, man kann seine Empfehlungen und besuchten Orte „Teilen“, Tipps und Empfehlungen über den „Senden Button weiterleiten“ und Fragen an seine Facebook Freunde stellen.

Neben Facebook verfügt Gogobot auch noch eine Twitter und Foursquare Anbindung. So werden beispielsweise auch Foursquare Check-Ins auf Gogobot angezeigt.

Die Community steht hier im Vordergrund. Nutzer Fragen nach Tipps, bewerten Orte und veröffentlichen zukünftige Reisepläne. All diese Aktionen sind auf Facebook teilbar.

Bei der Facebook App, bekommt man zwei seiner Freunde angezeigt und muss entscheiden, mit welchem Freund man lieber vereisen würde. Also sozusagen ein Gogobot Facemash. Hat man einen Freund ausgewählt, kann man dies auf dem Profil veröffentlichen. Der „Verlierer“ bekommt von der ganzen Aktion nichts mit.

Die App zeigt nun ein Ranking der Freunde. Umgekehrt können natürlich auch Freunde über einen selbst abstimmen. Erreicht man bestimmte Punktzahlen, erhält man hierfür Badges, wie es sie beispielsweise bei Foursquare gibt. Auch diese Badges werden zu Gogobot.com übertragen.

Hier zeigt sich sehr schön die Verbindung von Facebook, Freunden, Empfehlungen und einem Produkt. Genauso wichtig, wie die Reise an sich, sind die Freunde mit denen man verreisen möchte und der Erfahrungsaustausch. Auch wenn man vielleicht keine Reisen online planen und veröffentlichen möchte, sollte man sich einmal Gogobot ansehen. Hier wird vieles richtig gemacht und eine umfangreiche und gute Integration von Facebook verleiht Gogobot den Mehrwert, denn vergleichbare Portale nicht aufweisen.

Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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