Twitter Anzeigen jetzt für alle Unternehmen in Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar

Self Service Twitter Anzeigen jetzt für alle Unternehmen in Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar

Twitter hat heute sein Self Service Anzeigentool für alle Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geöffnet.  Somit stehen Twitter Anzeigen nicht mehr nur einer Auswahl von Unternehmen zur Verfügung, sondern können von jedem Twitter Account verwendet werden.

Für Twitter ein wichtiger Schritt um sein Anzeigenprodukt weiter zu stärken und vor allem mehr Umsatz zu generieren. Heute in Berlin hat Twitter Deutschland ein kleines Event veranstaltet, in dem das Self Service Tool für Twitter Anzeigen präsentiert wurde. Und die Auswahl und Einstellungsmöglichkeiten können sich auf den ersten Blick wirklich sehen lassen.

Twitter Anzeigen - Self Service Tool für alle Unternehmen in Deutschland verfügbar

Twitter Anzeigen erstellen

Wie bei Facebook Anzeigen ist auch bei Twitter das Ziel des beworbenen Tweets entscheidend. Twitter stellt fünf verschieden Kampagnenziele zur Auswahl:

– Follower

– Websiteklicks und/oder Conversions

– Interaktionen mit Tweets (Retweets, Antworten und Favorisierungen)

– App Installs

– Leads (E-Mail Adressen)

Für jede Twitter Anzeige könnt ihr einen neuen Tweet erstellen, oder auf einen bereits veröffentlichten Tweet zurückgreifen. Die zweite Option empfiehlt sich dann, wenn ein Tweet auch organisch für sehr gute Ergebnisse gesorgt hat und dieser Effekt durch eine Twitter Anzeige weiter gestärkt werden soll.

Danach stehen euch umfangreiche Targetingoptionen zur Verfügung mit denen ihr eure Twitter Anzeige gezielt ausliefern könnt. Ihr könnt das Land und Orte definieren, festlegen auf welchen Devices die Anzeige ausgespielt werden soll, das Geschlecht auswählen, sowie Keywords und verwandte Twitter Accounts bestimmen. Also viele Möglichkeiten, die ihr von der Erstellung von Facebook Anzeigen kennt.

Twitter Anzeigen im Self Service Tool planen und gestalten

Je nachdem welche Targetingoptionen ihr gewählt habt, bekommt ihr immer angezeigt, wie groß eure potenzielle Zielgruppe ist. So erhaltet ihr einen Überblick darüber wie viele Nutzer ihr erreichen könnt, aber auch wie viel Budget hierfür nötig sein wird. Ist die Zielgruppe sehr groß, werdet ihr mit einem kleinen Budget nur einen Bruchteil der Nutzer erreichen. Ist eure Zielgruppe klein, steigt die Wahrscheinlichkeit für höhere Kosten für eure Anzeigen (CPC).

Twitter rechnet alle Anzeigen nur nach CPC ab. Eine Buchung nach Impressions ist aktuell nicht vorgesehen.

Interessant ist auch die Geschwindigkeits-Option. Hier könnt ihr festlegen ob eure Twitter Anzeige gleichmäßig ausgegeben werden soll, oder besonders schnell und somit in einem kurzen Zeitraum ein Großteil der Interaktionen generiert.

Twitter Anzeigen Targetingoptionen richtig einsetzen

Retargeting für Twitter Anzeigen mit maßgeschneiderten Zielgruppen

Auch für das Retargeting stellt Twitter zwei Optionen zur Auswahl. Einmal könnt ihr existierende E-Mail Adressen und Twitter IDs für das Retargeting einsetzen und zweitens besteht die Möglichkeit einen Tracking Pixel auf eurer Webseite zu integrieren, um so Webseitenbesucher gezielt zu kontaktieren. Für Twitter ein wichtiges Feature um nicht gegen andere Anbieter, wie zum Beispiel Facebook, das Nachsehen zu haben.

Die E-Mail Adressen werden natürlich vertraulich behandelt, beziehungsweise nur verschlüsselt an Twitter übermittelt. Dennoch besteht bei den maßgeschneiderten Zielgruppen von Twitter das gleiche Problem wie bei Facebook Custom Audiences. Ihr benötigt die Zustimmung eurer Abonnenten, was in vielen Fällen nicht ganz einfach ist.

Für alle Anzeigen erhaltet ihr Statistiken wie die Impressions, generierte Interaktionen, gewonnene Follower und die damit verbunden Kosten pro Aktion.

An der Frequenz der Twitter Anzeigen wird sich nichts ändern. Das Nutzererlebnis steht für Twitter im Vordergrund und es besteht nicht das Ziel, möglichst viele Anzeigen in die Twitter Timelines zu spülen. Natürlich könnte Twitter dies machen, aber dann würde es nicht lange dauern, bis die Nutzer Alarm schlagen und genau das möchte Twitter vermeiden. Die Qualität der Anzeigen und die zielgerichtete Ausgabe steht im Fokus und nicht die bloße Masse von Anzeigen.

Jan Firsching

Autor bei Futurebiz und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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Kommentare

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