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Tweets als Direktnachricht teilen: Warum auch Twitter auf das private Teilen von Inhalten setzt

Geht es um Messaging Apps oder um Begriffe wie Dark Social, steht die private Kommunikation im Vordergrund. Für soziale Netzwerke bedeutet dies auch, dass immer mehr Inhalte über Messenger oder Nachrichtenfunktionen geteilt werden. Die Verbreitung von Inhalten bleibt bestehen, sie verschiebt sich nur von den Feeds in Chats und Direktnachrichten. In Deutschland ist hier WhatsApp führend.

Alle sozialen Netzwerke setzen auf Messaging und Direktnachrichten

Facebook und speziell Instagram setzen schon länger auf ein Sharing für den Messenger beziehungsweise Instagram Direct. Jetzt zieht auch Twitter nach und optimiert das private Teilen von Tweets in Direktnachrichten.

Twitter DMs oder Direktnachrichten waren schon immer ein wichtiger Bestandteil. Die Veränderungen beim Nutzerverhalten scheinen auch für Twitter gültig zu sein und so wurde das Sharing für die eigene Direktnachrichten-Funktion optimiert.

Twitter-Direktnachrichten-Sharing-Dark-Social

Während Tweetdeck Direktnachrichten schon länger in sein Kontextmenü integriert hat, ist die Funktion für die offiziellen Twitter Apps neu überarbeitet worden. Tweetdeck unterstützt die Funktion auch am Desktop. Twitter direkt bis jetzt nur in seinen mobile Apps.

Wie ihr es von anderen sozialen Netzwerken kennt, können die geteilten Tweets mit einer zusätzlichen Nachricht versehen werden. Wichtig ist, es werden Tweets geteilt und nicht nur die dazugehörigen Links oder Videos.

Fokus auf Twitter DMs anstatt auf Stories?

Da Twitter immer noch keine Stories hat, haben die Direktnachrichten noch einen etwas anderen Stellenwert als auf Instagram und Facebook. Beiträge und Stories können auf Instagram nur in Stories oder als Direktnachricht geteilt werden. Gleichzeitig setzt Facebook auf eine tiefere Integration von Stories in dein eigenen Messenger und wird einen eigenen Feed hierfür entwickeln.

Nichtsdestotrotz könnte das Update von Twitter den Einsatz von DMs nochmals ankurbeln. Anstatt Direktnachrichten nur für Chats und Support zu nutzen, sollen sie sich zu einem Kanal für das Teilen von Inhalten entwickeln.

Sicher kann Twitter noch stärker in die offensive gehen. Vielleicht müssen sie es auch, speziell wenn man sich die Offensiven von Facebook, Instagram, Snapchat, oder auch YouTube ansieht.

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