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Google+ Communities sind da.

Google+ hat die Communities für alle Nutzer freigeschaltet und wir wollen Euch einen ersten Überblick über das Erstellen einer eigenen Community, den Aufbau und die Funktionsweise liefern.

Communities können als Pendant zu Gruppen-Features in anderen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn und Xing gesehen werden. In der linken Seitennavigation findet ihr das neue Communities Icon. Wenn ihr den Bereich aufruft, wird eine Übersicht von bereits erstellten Communities angezeigt. So wie es aussieht, erscheinen die Communities nicht willkürlich, sondern basieren auf euren Kontakten  und verbundenen Seiten. Ihr könnt also gleich sehen, in welchen Communities sich Kontakte von euch befinden und welche Communities zu euren Interessen passen (etwas anderes sind Seiten nicht).

Google+ Communities verfügen über ein eigenes Layout. Es gibt ein Profilbild, im Gegensatz zu Profilen und Seiten aber kein Titelbild. Eine optische Unterscheidung ist sinnvoll, da eine klare Grenze zwischen Communities und Seiten gezogen wird.

In der linken Spalte findet ihr die typischen Informationen. Anzahl von Mitgliedern, Community-Beschreibung und eine Übersicht der Beiträge. Moderatoren haben die Möglichkeit Kategorien zu definieren. Im Vergleich zu Facebook Gruppen ist das ein Vorteil. Durch die Kategorien wird die Community übersichtlicher und Mitgliedern fällt es leichter bestimmte Themen zu verfolgen und vor allem wieder zu finden.

Community-Mitglieder können einstellen, ob sie Benachrichtigungen über neue Beiträge und Kommentare erhalten möchten, oder nicht. Speziell bei großen Communities ist das essentiell.

In der rechten Spalte wird angezeigt wer die Community erstellt hat und welche Moderatoren es gibt. Natürlich darf auch der Hinweis zu Hangouts nicht fehlen. Könnte für Communities sehr interessant werden. Der Feed gleicht dem regulären Google+ – Feed.

Google+ Communities sind in wenigen Schritten erstellt und bieten Nutzern, aber auch Unternehmen, eine zusätzliche Option zum Austausch. Viele Marken werden sich fragen, ob sie eine Community erstellen sollen. Für Unternehmen bleibt die eigene Google+ Seite das zentrale Element. Communities sind eine Ergänzung. Nicht jede Seite brauch eine eigene Community zu erstellen, die Administratoren sollten sich aber an den Diskussionen beteiligen. Wenn es darum geht eigene Inhalte zu veröffentlichen, dann gehören diese auf die Google+ Seite und nicht in die Community.

Google+ Communities erstellen

Schritt 1: Öffentlich, oder private Community

Die Auswahl hängt davon ab wie und wofür ihr die Community einsetzen wollt. Communities können auch als Alternative zu Kreisen eingesetzt werden. Wenn ihr also eine interne Community für euer Unternehmen erstellen möchtet, muss die Einstellung auf „Private“ gesetzt werden. Bezieht sich die Community auf ein Thema, sollte sie öffentlich sein. Je nachdem wie sich Communities auf Google+ entwickeln, kann sich das natürlich ändern. Spammer sind überall vertreten. Das Problem hierbei ist, dass die Privatsphäreeinstellungen im Nachhinein nicht geändert werden können. Wir würden uns wünschen, dass die Einstellung zu jederzeit angepasst werden kann.

Schritt 2: Community Informationen angeben

Hierzu zählt die Auswahl eines Profilbildes, die Definition von Kategorien (Themen), eine Beschreibung, Ortsinformationen und eine „Tagline“ (analog zu Profilen und Seiten).

Schritt 3: Kontakte zur Community einladen

Das wichtigste für eine Community sind die Mitglieder. Die Anzahl ist nicht entscheidend, sondern die Qualität. Ihr könnt einzelne Google+ Kontakte einladen, oder auch ganze Kreise. Damit das ganze nicht ausartet, hat Google die Anzahl der Einladungen beschränkt. Ihr könnt beispielsweise keinen Kreis mit 1.000 Nutzern zu einer Community einladen. Überlegt welche Leute ihr gerne auf eure Community aufmerksam machen möchtet und fangt mit diesen Kontakten an. Ihr könnt zu jederzeit die Community teilen und weitere Nutzer einladen.

Zu guter Letzt könnt ihr jetzt noch die Benachrichtigungen und Moderatoren verwalten. Benachrichtigungen könnt ihr über das „Glocken-Icon“ unter dem Profilbild an- und auschalten. Möchtet ihr einen Moderator hinzufügen, muss dieser Mitglied der Community sein. Im Kontext-Menü der Mitgliederübersicht könnt ihr die Moderator-Rollen verwalten.

Wir wünschen uns das Communities ein zentrales Element von Google+ werden. Der erste Eindruck ist positiv. Denkt bitte daran, dass Diskussionen und der Austausch mit anderen Nutzern im Vordergrund stehen. Marketing- und Werbeposts haben in Communities nichts verloren. Wenn ihr möchtet könnt ihr ja unserer (eurer) Google+ Community beitreten 😉

Social Media & Digital Marketing Germany

Blogger bei Futurebiz, Speaker, Autor und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

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